Mittwoch, 1. Februar 2012

Dös Ungeheuer ischt nur a Haas



















Ein Foto vom Kinderfest 1959 zeigt Jungen der Klasse 4a, der ich damals selber angehörte, die das Thema "Die 7 Schwaben" darstellten. Aufgenommen wurde das Foto kurz vor der Kreuzung Hoffmannstraße - Steinachstraße. Von rechts: Herbert Knapp, Heinrich Bergmann, Jörg Hank.

Weitere Fotos von dieser Gruppe finden sich hier

Bildertanzquelle Ingeborg Buck

Dienstag, 31. Januar 2012

Am Haltepunkt Betzingen



















Das Foto aus dem Jahr 1904 zeigt den Haltepunkt Betzingen der Nebenbahn Reutlingen-Gönningen. An diesem Haltepunkt - im Betzinger Jargon auch "Gönninger Bahnhöfle" genannt - befand sich auch die Restauration "Germania". Das Gebäude steht immer noch, nur wird es heute nicht mehr als Gaststätte sondern als Wohnhaus genutzt.




















Bildertanzquelle W.R. Gassmann

Montag, 30. Januar 2012

Rekordschneehöhen

















gab es in den 1950er Jahren in Betzingen immer mal wieder. Dieses stimmungsvolle Foto von 1956 zeigt uns ein tief verschneites Ensemble von Burgemeister-Haus, Mühlstraße und Mühle.

Bildertanzquelle Herbert Fuchs

Sonntag, 29. Januar 2012

Die Stadtautobahn wird gebaut

































Die B 28 - landläufig als "Stadtautobahn" bezeichnet - die von Reutlingen nach Tübingen führt, wurde im Jahr 1970 vierspurig ausgebaut und im Jahr 1971 eingeweiht.

Bilder von der Einweihung

Bildertanzquelle Werner Früh

Samstag, 28. Januar 2012

Markttag in Betzingen




Jeden Freitag findet auf dem Kemmlerplatz der Betzinger Wochenmarkt statt. Zum allererstenmal wurde der Markt im Jahr 1974 abgehalten, er hat also eine schon ziemlich lange Tradition. Die Idee und die Anregung, auch in Betzingen einen wöchentlichen Markt abzuhalten kam übrigens vom einstigen Remstal-Rebellen Helmut Palmer, der wohl der bekannteste Marktbeschicker auf dem Reutlinger Wochenmarkt war.
Vom allerersten Betzinger Wochenmarkt gibt es hier zwei Fotos

Bildertanzquelle W.R. Gassmann

Freitag, 27. Januar 2012

Kreissparkasse in der Steinachstraße


















Das Bild zeigt das Gebäude der Kreissparkasse in der Steinachstraße um 1960. Mit integriert war im Untergeschoss ein "Pfannkuch" Lebensmittelgeschäft, im Obergeschoss befanden sich u.a. die Arztpraxen von Dr. Metzger und vom Zahnarzt Dr. Garbe.

Bildertanzquelle Werner Früh

Donnerstag, 26. Januar 2012

Fünftklässler 1963


















Jungs vom Betzinger Jahrgang 1951 zusammen mit der Lehrerin Frau Schiffbäumer. Ein paar von ihnen erkenne ich wie z.B. Klaus Werner (vordere Reihe ganz rechts) oder Ake Hezel (mittlere Reihe 2. von links) oder Ingo Hermann (letzte Reihe, zweiter von links), rechts davon steht Manfred "Scholle" Schulz. Weitere Namen werden wie immer sehr gerne entgegengenommen. Einfach in die Kommentare reinschreiben.

Bildertanzquelle Walter Grau

Update: Es gibt jetzt eine komplette Namensliste der Jungen, die uns Walter Grau überlassen hat:
Hans Boschtek, Wolfgang Götting, Gerhard Grauer, Kurt Hagmann, Ingo Herrmann, Adolf Hezel, Dieter Jetter, Manfred Kehrer, Werner Keppeler, Robert Kern, Helmut Lamneck, Robert Maier, Werner Marten, Jürgen Martens, Volkmar Meyer, Bruno Müggenburg, Peter Müller, Dieter Rogner, Gerd Schmidlapp, Fritz Schneider, Manfred Schulz, Klaus Schweikhardt, Jürgen Siegmund, Wolfgang Steinicke, Kurt Sulz, Rolf Uhlig und Klaus Werner

Mittwoch, 25. Januar 2012

Zwei alte Schnappverschlüsse der Brauerei Treyz





































Das von der Betzinger Brauerei Treyz in der Jettenburger Straße abgefüllte Flaschenbier hatte natürlich einen Bügelverschluss, wie sie auch heute bei manchen Brauereien wieder in Mode zu kommen scheinen.
Heute erinnern nur noch wenige Relikte an die ehemalige Brauerei von Adolf Treyz (Bildertanzquelle Werner Früh)


Dienstag, 24. Januar 2012

Alt und Jung ....

























.... einträchtig beieinander im ländlichen Betzingen anfangs der 1940er Jahre. In den Behältnissen, welche die Aufmerksamkeit der Kinder erregen, wurde meist Kleintier gehalten - Küken oder Hasen.

Bildertanzquelle Otto Künstle

Montag, 23. Januar 2012

Ein neues Wohnviertel entsteht

















Links der Straße nach Degerschlacht entstand im Norden von Betzingen das neue Wohngebiet Brühl. Das Foto datiert von 1991 und wurde von einem Heißluftballon aus aufgenommen.

Bildertanzquelle Herbert Fuchs

Sonntag, 22. Januar 2012

Sie wären jetzt 100 Jahre alt

















Die Kinder vom Betzinger Jahrgang 1912 könnten ihren 100. Geburtstag in diesem Jahr feiern, aber vermutlich ist keines dieser Schulkinder mehr am Leben. Der rechts stehende Lehrer war Wilhelm Levi. Eine alte Betzingerin vom Jahrgang 1915 erzählte mir vor einigen Jahren:

„Wir hatten Herrn Levi in der ersten und in der zweiten Klasse als Lehrer und wir mochten ihn sehr. Eines Tages – es muss 1923 oder 1924 gewesen sein - kam er in die Klasse und schrieb ganz langsam und mit ganz großen Buchstaben LEITNER an die Tafel. Dann erzählte er uns, dass er ab heute Leitner heiße und wir nicht mehr wie bisher Herr Levi zu ihm sagen sollen. Wir fragten ihn nach dem Grund und er erzählte uns, dass Levi ein jüdischer Name sei und man würde seinem Buben deshalb „Judenjunge“ hinterher rufen. Darunter leide sein Sohn stark. Dies wolle er ihm ersparen. Wir haben das damals als Kinder verstanden und geglaubt. Ich denke heute aber eher, dass Levi, der sehr klug und belesen war, schon damals geahnt hat, was auf Juden zukommt und deswegen seinen jüdischen Nachnamen geändert hat, denn ein paar Jahre später wäre das sicher nicht mehr möglich gewesen.“

Der Betzinger Lehrer Wilhelm Levi, der sich später "Leitner" nannte

























Bildertanzquelle Werner Früh

Samstag, 21. Januar 2012

Ehemaliges Eingangstor zum "Exerzierplatz"






























































































Unweit des Lumppen-Hofes im Gewand Übelen liegt versteckt der ehemalige Zugang zum sog. "Exerzierplatz". Dieser wurde als Truppenübungsplatz in der Nähe der neu erbauten Kasernen angelegt als Reutlingen Garnisonsstadt wurde. Später wurde der Platz von den französischen Streitkräften, die nach dem 2. Weltkrieg in die Ypern-Kaserne einzogen, für Übungen genutzt. Außer diesem ehemaligen Tor und den Gebäuden am Listhof erinnert heute nicht mehr viel an die einstige militärische Nutzung. Das 124 ha große Gelände ist heute das "Naturschutzgebiet Listhof"

Bildertanzquelle Werner Früh