Fachwerkhäuser gibt es nicht nur im alten Betzinger Ortskern, sondern mitunter auch in den periphären Wohnbezirken. Hier ein schönes Beispiel mit weißem Ausfachungsputz.
BildeRTanzquelle Werner Früh
BildeRTanzquelle Werner Früh
Am Haltepunkt Betzingen der Gönninger Bahn im Jahr 1997. Bei dem Gebäude im Hintergrund mit der weißen Fassade handelt es sich um das inzwischen nicht mehr existente Restaurant Lindner Grill.
BildeRTanzquelle Wolf-Rüdiger Gassmann
BildeRTanzquelle Werner Früh
Die Straße Im Dorf hinabgeblickt vom Wartehäuschen der Bushaltestelle bis hinunter zum Weinhaus Schall, wo diese Straße endet und in die Jettenburger Straße übergeht. Die Häuser auf der rechten Seite der Straße Im Dorf stehen alle giebelständig, haben eine geringe Grundstückstiefe und sind leicht versetzt zueinander. Auffallend ist die dichte Parzellierung ohne große Abstände und die unmittelbare Straßenrandbebaung. Dies weist noch auf die vorindustrielle Siedlungsstruktur hin, die hier Im Dorf trotz Modernisierung nie vollständig überformt wurde.
BildeRTanzquelle Werner Früh
BildeRTanzquelle Werner Früh
Es sieht aus, als ob die ehemalige Gaststätte zum Adler in der Straße Im Dorf renoviert oder umgebaut wird. Eine neue Gastlichkeit mitten im Zentrum wäre nicht das Schlechteste. Der Adler war vormals ein wichtiger Treffpunkt in Betzingen, auch wenn er gegen Ende seiner Betriebszeit einen eher schlechten Ruf inne hatte. Zum Schluss wandelte man den Adler noch in eine Art China Restaurant um. Lange Bestand hatte aber auch dieses Lokal nicht.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Haus mit Backsteinfassade in der Betzinger Werkmeisterstraße. Backsteinbauten sind eher im Norden verbreitet, einige wenige Häuser dieses Typs gibt es aber auch in Betzingen. Anheimelnd und dekorativ sind sie allemale.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Ein klassisches Beispiel für einen Dreiseithof ist das Anwesen Im Dorf 20. Dabei ist ein offener Hofraum von drei Seiten von Gebäuden umgeben, die somit ein U bilden. Bei Dreiseithöfen in Süddeutschland steht das Wohnhaus zumeist rechts der Hofeinfahrt, die Scheune bildet den Hofabschluss, Nebengebäude stehen links. In Norddeutschland tauschen häufig Wohngebäude und Scheune ihren Platz. Hinter der Güllenpumpe erkennt man eine Benzinpumpe, dort befand sich eine SHELL Tankstelle direkt neben dem Lebensmittelladen Im Dorf 17.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Die auch heute noch etwas futuristisch anmutende neuapostolische Kirche von der Heppstraße aus gesehen.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Vom neu angelegten Echazuferweg aus ein Blick auf das um 1930 erbaute Wohn- und Geschäftshaus Steinachstraße 63. In den Geschäftsräumen ist gegenwärtig eine Boutique untergebracht, zuvor war es viele Jahre lang das Blumengeschäft von Jutta Mainhardt. Lange vorher in den 1950ern war es eine "Pfannkuch-Filiale" danach ein "Konsum" Laden, in den 60ern war Radio und TV von Georg Dummer GeDu drin, der später vis-a-vis ein sehr viel größeres Geschäft und einen Abholmarkt für Haushaltgeräte gründete, heute Wannweil.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Eingang zur Straße "Im Wasen". Im alten Dorfkern gibt es noch Straßen mit dem Namenzusatz "Im", Dieser Zusatz war bei der ersten Namensgebung von Straßen, aber auch bei Fluren üblich. Deswegen gab es in Betzingen Im Gässle, Im Mühlhof, Im Wasen, Im Hörlach, Im Ghai, Im Holder, Im Brühl... Selbst die 1866 offiziell in Steinachstraße umbenannte Betzinger Hauptachse hieß zumindest in der Alltagssprache lange Zeit noch "Im Steinach". Meine in den 1970er Jahren verstorbene Großmutter sagte bis zu ihrem Tod "Im Steinach", niemals Steinachstraße.
BildeRTanzquelle Werner Früh
1966 wurde im Gewand Grieß ein neues Schulhaus erbaut, weil die Schülerzahl in Betzingen stark anstieg und der Backsteinbau in der Hoffmannstraße viel zu klein geworden war. Drei Jahre später erwies sich auch diese neue Schulhaus als wiederum zu klein dimensioniert und es musste erneut gebaut werden. Es entstand der sog. Erweiterungsbau - auf dem Bild links. Eigentlich ein Schildbürgerstreich. Der weitsichtige damalige Rektor Spannagel wollte das erste neue Schulhaus mit einem oder zwei zusätzlichen Stockwerken haben. Oskar Kalbfell lehnte das mit den Worten: "In Betzingen baut man keine Kasernen!" ab
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Entlang der Bahnlnie Richtung Reutlingen hatte sich im Laufe der Jahrzehnte ein stattliches Band von Gewerbebetrieben, Lagerhallen, Schuppen, Werkstätten und Güterinfrastrukturen angesiedelt. Dieses Band zog sich vom Betzinger Bahnhof bis etwa zur Höhe des einstigen Gaswerkes hin, der heutigen FairEnergie. Die meisten dieser Kleingewerbe sind heute entweder ganz verschwunden oder die noch existierenden Gebäude wurden einer anderen Nutzung zugeführt.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Hofraum und Gaststätte Adler in der Straße Im Dorf aufgenommen im Jahre 1976. Der Adler, im Betzinger Jargon auch als "Dschonka" bezeichnet, bewirtete in seinen letzten Betriebsjahren teilweise eine fragwürdige Klientel, so dass dem einst bürgerlichen Lokal ein schlechter Ruf anhing. Ein Neustart als China Restaurant verlief auch nicht sonderlich erfolgreich. Das Lokal ist seit vielen Jahren schon geschlossen.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Eisenbahnbrücke in der Ohmenhäuser Straße mit Durchblick zur Bäckerei Bosch und Weitblick zu Schickhardts Villa und zum Julius-Leber-Haus.
Blick hinab von einem oberen Stockwerk des Gebäudes Johannesstraße 32. Ganz rechts Hof und Lagerplatz der einstigen Fa. Vorlo, aktuell entsteht dort im Moment eine größere Wohnanlage. Beim Haus mit dem Scheunentor in der Mitte handelt es sich um den ehemaligen Farrenstall. Bei dem linken gemauerten Pfeiler beginnt das sog. Hippa-Gässle, ein schmaler Verbindungsweg welcher die Johannesstraße mit der Straße Im Dorf verbindet.
BildeRTanzquelle Emil
Blick in die Mußmehlstraße der 1970er Jahre. Die Betzinger Zehntscheuer ist noch unrenoviert genauso wie das sich daran anschließende Gebäude. Beide sind heute ausgesprochene Schmuckkästchen und unverzichtbar im Gemeindeleben. Im Gebäude ganz rechts - Mußmehlstraße #9 - wohnte mein Jahrgänger "Alle" Gaiser. Er hatte ein Faible für betagte Autos und ich vermute mal, dass die hier geparkten Oldtimer irgendwie einen Bezug zu ihm hatten. Sein eigener Daimler steht hinten rechts.
BildeRTanzquelle Emil Maier
Kahlschlag am Betzinger Bahnhofsvorplatz im Frühjahr 2014. Im Hintergrund die Eisenbahnstraße mit den heute nicht mehr existenten Gebäude der Spedition Ruck links und rechts das Gebäude Eisenbahnstraße 15. Beide Gebäude wurden zwischenzeitlich durch Neubauten ersetzt. Erhalten blieben die Eisenbahnschule und das sich daran anschließende Fachwerkhaus der Familie Schlotterbeck.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Bauernhaus Im Dorf 5 mit einer Werbetafel der Firma Piffko, die in der Brucklacherstraße ihren Sitz hatte. Die Firma stellte u.a. Sportboote her und handelte mit maritimen Zubehör. Von den drei Bauernhäusern steht heute keines mehr. An der Stelle, wo sich der weiße Käfer befindet, steht heute das gemauerte Wartehäuschen Im Gässle gegenüber der Volksbank Filiale. Wo die Piffko Werbetafel war ist heute die Bushaltestelle Betzingen Im Dorf.
BildeRTanzquelle Emil Maier
Eingang in das Fahrradgeschäft Sauer in der Steinachstraße. Ein Betzinger Traditionsunternehmen, das schon seit mehr als 120 Jahren besteht.
BildeRTanzquelle Werner Früh