Häuser am Eingang zum Gässle in den frühen 1970er Jahren. Ganz rechts lugt noch die Vorläuferin der heutigen Volksbank ins Bild. Damals die "Spar- und Darlehenskasse".
BildeRTanzquelle Emil Maier
Häuser am Eingang zum Gässle in den frühen 1970er Jahren. Ganz rechts lugt noch die Vorläuferin der heutigen Volksbank ins Bild. Damals die "Spar- und Darlehenskasse".
BildeRTanzquelle Emil Maier
Bushaltestelle Im Dorf etwa Mitte der 1960er Jahre oder zu Beginn der 1970er Jahre. Im ehemaligen Braun&Kemmler Gebäude links ist noch die Volksbank untergebracht, deren Neubau wenige Schritte davon am Eingang zum Gässle steht. Die Haltestelle diente dem Reutlinger Stadtverkehr aber auch den Bussen der "Bahn Post", die damals das Umland mit ÖPNV versorgte.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Von der ESSO Tanke aus in die Rosenstraße geblickt im Sommer 2026 als die Benzinpreise um die 2,50 Euro herum lagen.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Mal wieder ein Zeitsprung von über 50 Jahren, diesmal aus der Straße Im Dorf mit den Gebäuden #23 und #25. Zum Zeitpunkt der Aufnahme lebten in 23 Kurt Hutt - im Betzinger Jargon nur Millerschee Kurt genannt - und dessen Mutter Barbara Müllerschön. Nr. 25 wurde von Bernard Braun und seiner Mutter Luise bewohnt. Zu dieser Zeit war Bernard mein Mitschüler am Kepi. Aktuell siehts heute so aus:
BildeRTanzquelle Werner Früh
Wo heute die Filiale der Kreissparkasse in der Steinachstraße ansässig ist, befand sich bis in die 1950er Jahre hinein dieses typische Betzinger Fachwerk Bauernhaus mit Scheune, Trippel und Stall.
BildeRTanzqelle Sammlung Werner Früh
Auf dem Fußweg vorbei am alten Wasserkraftwerk in Richtung Echazsteg im Sommer 2026
BildeRTanzquelle Werner Früh
Ein Foto aus den frühen 1970er Jahren zeigt das Haus vom "Weißa Bärbele" Im Dorf 5. Es befand sich direkt neben dem alten Schulhaus bei der Kirche. Vor dem Haus befand sich eine Bushaltestelle, dahinter eine Werbetafel der damals in Betzingen ansässigen Bootswerft Piffko. Das Weißa-Bärbele Haus ist schon lange verschwunden, ebenso die Fa.Piffko. Interessanterweise hat aber die Bushaltestelle überlebt. Sie befindet sich nach wie vor an etwa derselben Stelle Im Dorf, allerdings nun mit einem gemauerten Wartehäuschen.
BildeRTanzquelle Emil Maier
Ein kleines Fußgängerbrückle führt im Bereich des neu gestalteten "Goagarda" über den dort verlaufenden Mühlkanal zur Mühlstraße.
BildeRTanzquelle Werner Früh
An der Bushaltestelle Im Dorf im Jahr 1981. Es sind noch keine wettergeschützte Wartehäuschen wie heute vorhanden. Man wartete einfach am Straßenrand, so dass die Haltestelle auch gleichzeitig ein sozialer Begegnungsraum war.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Seltener Anblick in der Betzinger Steinachstraße: Ein Porsche 914, eine Kooperation von VW und Porsche, weswegen er von vielen etwas despektierlich "VW Porsche" genannt wurde. Er war sogar zum Verkauf ausgezeichnet.
BildeRTanzquelle Erwin Digel
Entlang der Betzinger Friedhofsmauer und der alten Leichenhalle in Richtung der von StreetArt Künstlern bemalten Schwergewichtsmauer der Deutschen Bahn
BildeRTanzquelle Werner Früh
Mal ein Blick über den Betzinger Tellerrand nach Wannweil: Die dortige Mosterei.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Von den Höhen des Galgenbergs hinuntergeblickt auf die Schienenstränge der Gönninger Bahn im Vordergrund und der DB hinter den Obstbäumen. Die Bahngleise der Bahn wurden von kleineren Schuppen und Abstellflächen aber auch von größeren Gewerbeansiedlungen flankiert wie z.B. die Autoverwertung Moldowan oder die Nutzholzhandlung Braun.
BildeRTanzquelle Emil Maier
Keine orientalische Spezialitäten mehr bei Durra in der Quellenstraße 1? Das dort ansässige Fachgeschäft ist wohl dauerhaft geschlossen und die Obstauslagen vor dem Laden sind schon seit langem nicht mehr aufgefüllt.
Unten: Als Durra noch geöffnet war
BildeRTanzquelle Werner Früh
In der Betzinger Poststraße auf Höhe des sog. Kleinen Kußmauls, dessen Renovierung seit langem stockt. Ursprünglich war dieses Gebäude ein Gästehaus der Gaststätte zum Hirsch - heute Terez - , was man im Bildhintergrund sieht. Danach diente das Haus mit Laden und Schaufenster im Erdgeschoss etliche Jahre lang als eine Filiale des Schreibwarengeschäfts Kußmaul in der Steinachstraße.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Drei Pappeln auf dem ansonsten völlig kahlem Galgenberg Gipfel aufgenommen im Jahr 1920. Heute herrscht an genau dieser Stelle ein undurchdringliches Dickicht, das jeden Blick hinunter auf Betzingen verwehrt.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Sehr schöner Blick in die Straße Im Dorf in Betzingen etwa Mitte der 1970er Jahre. Die Gaststätte Adler, umgangssprachlich der "Dschonka", wird vermutlich noch als solche betrieben. Die vis-a-vis liegende spätere Kneipe "Dorfschenke" wohl noch nicht. Das Bild zeigt auch sehr schön die Giebelständigkeit aller Häuser im Dorf bis hinunter zum Weinhaus Schall und die überwiegende extreme Straßenrandbebauung.
BildeRTanzquelle
Die Stadt Reutlingen verfügt über eine relativ große Anzahl öffentlicher Brunnen, die sich teilweise großer Beliebheit erfeuen. Ein Schattendasein führt dabei der kleine Wackersbrunnen im Bereich des gleichnamigen Gewandts und der gleichnamigen Straße. Dieser ist nur Wenigen bekannt, was allerdings durchaus auch Vorteile hat. In dieser kleinen Oase der Ruhe trifft man höchst selten jemand an, der Platz um den Brunnen ist stets sauber, der dort aufgestellte Abfalleimer zumeist leer und unbenützt.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Postalisch Im Dorf 3: Das alte Schulhaus bei der Kirche. Bis in die 1970er Jahre hinein beherbergte das Schulhaus zwei Grundschulklassen und zwei Kiga-Gruppen. Im oberen Stockwerk und unter dem Dach gab es noch Dienstwohnungen für Betzinger Lehrer und für die Kindergärtnerinnen.
BildeRTanzquelle Erich Nedele
Das einstige "Waschhäusle" bei der Betzinger Mühle wird renoviert. Der Zahn der Zeit hat deutlich sichtbar an dem kleinen Fachwerk-Häusle genagt.
BildeRTanzquelle Werner Früh
In diesem Gebäude an der Ecke Johannesstraße und Griesinger Straße war viele Jahre lang im Erdgeschoss der Friseursalon Gassmann eingerichtet. Die Griesingerstraße war früher eine wichtige Geschäfts- und Handwerkerstraße mit Bäckerei, Metzgerei, Schreinereien, Schuhmachern, Sattlerei, Mosterei usw. weswegen ein Friseursalon für Damen und Herren gut zum Charakter der Straße passte. Das Gebäude mit Natursteinsockel und aufwendig gegliedertem Fachwerk wirkt fast mittelalterlich, ist aber in den 1930er Jahren erbaut worden. In den Räumlichkeiten des Ex Friseursalons befindet sich heute eine Kinderkrippe.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Steinach Apotheke und Filiale der Kreissparkasse mit dem Pavillonanbau mit Glasfront und Säulen im Sommer 2026.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Ganz rechts eine der beiden Marggraffschen Villen, links davon die andere. Auf diesem Bild zur Hälfte von einem Baum verdeckt. Betzingen war ursprünglich stark von Landwirtschaft und Leinenweberei geprägt. Ab etwa 1850 entstanden mehrere größere Textilfabriken an der Echaz, darunter Schickhardt, Knapp, Marggraff und Egelhaaf. Dadurch wandelte sich Betzingen zunehmend vom Weber- und Bauerndorf zu einem industriell geprägten Arbeiterort. Die Marggraff-Villen gehören zu den sichtbaren Überresten dieser Entwicklung. Es war damals durchaus üblich, dass Fabrikanten ihre repräsentativen Wohnhäuser in unmittelbarer Nähe ihrer Fabriken errichteten. Für Betzingen sind die Marggraff-Villen deshalb nicht bloß schöne alte Häuser, sondern Zeugnisse der sozialen und wirtschaftlichen Geschichte des Ortes.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Die Häuser #3, #5 und #7 von links nach rechts gesehen in der Mußmehlstraße. Das große Gebäude im Hintergrund ist ein Wohn- und Geschäftshaus in der Straße Im Dorf. Interessant ist die Geschichte des Grundstücks des Hauses ganz rechts: Hier stand bis Ende der 1950er Jahre das alte Betzinger Feuerwehrhaus. Das historische Spritzenmagazin war ein markanter Fachwerkturm und wurde nach dem Bau des neuen Feuerwehrhauses im Wasen abgerissen. An seiner Stelle entstand das jetzige Wohnhaus.
BildeRTanzquelle Emil Maier
Der Agraringenieur Karlheinz Koch hat bei seinem Anwesen in der Betzinger Leyrenbachstraße zur Erinnerung an Erich Nedele eine kleine Gedenkstätte eingerichtet. An dieser Stelle war der Erich, der ebenfalls in der Leyrenbachstraße zu Hause war, über Jahre hinweg täglich präsent und immer für ein Schwätzchen bereit.
Am ohnehin recht gut ausstaffiertem Kinderspielplatz an der Ecke Quellenstraße und Melanchthonstraße ist nun ein neues multifunktionales Klettergerüst hinzugekommen. Im Haus dahinter wohnte die langjährige Betzinger Kindergartenschwester Berta Schmid, bei der ich meine Kindergartenzeit im Schulhaus bei der Kirche verbrachte. Ihr Bruder Hermann Schmid betrieb in diesem Gebäude eine Werkstatt, die sich Auto-Elektrik und Lichtdienst nannte..
BildeRTanzquelle Werner Früh
Zur Zeit der Aufnahme um 1970 wohnten in den Gebäuden Lutherstraße 3 (links) und 7 (rechts) jeweils ein Heinrich Schlotterbeck. Zur besseren Unterscheidung dieser beiden Heiner griff man auf das bewährte Mittel der "Aunamen" zurück. So war der linke der beiden der "Schulza Heiner" - wohl deshalb, weil einer seiner Vorfahren das Amt des Dorfschulzens bekleidet hatte. Der rechte bekam Betzingen-intern den Namen "Apolda Heiner", denn er wurde von der Fa. Stoll aus mehrmals für längere Zeit nach Apolda in Thüringen geschickt zur Unterstützung der dortigen Strickmaschinenfabrikation.
BildeRTanzquelle Werner Früh