Freitag, 11. März 2011

Kirche und alte "Bruck"

























Mitte der 1960er Jahre stand sie noch, die alte Brücke über die Echaz, die in Betzingen nur als "Bruck" bezeichnet wurde. Im Jahr 1969 wurde diese Brücke abgerissen, weil sie den ständig zunehmenden Verkehr nicht mehr aufnehmen konnte.

Bildertanzquelle Herbert Fuchs

Donnerstag, 10. März 2011

Die Erdle Bauten im Gmindersdorf verschwinden



















Alle Proteste haben nichts genützt, heute rückten die Bagger an und der erste der Erdle Bauten liegt bereits flach. Mit ihm seine Fensterläden aus Holz, seine Dachgauben, seine Holzbalkone - alles was so typisch gmindersdörflerisch war und von vielen nicht wahrgenommen werden wollte. Die Firma BOSCH wird an dieser Stelle an der die drei Erdle Bauten standen, eine Werkssiedlung mit 56 Wohneinheiten für Betriebsangehörige bauen.



















Die Bauten waren von dem Stuttgarter Architekten Erdle bewusst als Erweiterung des Gmindersdorfes erbaut worden und eigentlich hätte man sie aus bauhistorischer Sicht erhalten müssen, weil sie ganz einfach mit zum Gmindersdorf gehören. Ich finde, man sieht das auf den nachfolgenden Fotos ziemlich gut




Mittwoch, 9. März 2011

Auf Schusters Rappen

















befindet sich hier das Kollegium der Betzinger Hoffmannschule bei einem "Betriebsausflug". Vorne links der damalige Rektor Winfried Burkhardt, neben ihm die Lehrerin Ingeborg Buck. Das Foto ist vermutlich um 1975 entstanden.

Bildertanzquelle Ingeborg Buck

Dienstag, 8. März 2011

Seeräuber und Seeräuberbraut
























Keine schlechte Figur als Pirat macht hier Erwin Digel bei einer Betzinger Fasnetsveranstaltung wahrscheinlich im Jahr 1957. Wer kennt die hübsche Seeräuberbraut neben ihm?



Bildertanzquelle Klaus Digel http://digel-bm.de

Montag, 7. März 2011

Fasnetsnarren






















Kinder als Fasnetsnarren bei der Betzinger Straßenfasnet in den 1950er Jahren. Der kleine Fasnetsnarr ist Klaus Digel.

Bildertanzquelle Klaus Digel http://digel-bm.de

Sonntag, 6. März 2011

Fasnet in der Betzinger Rose


















Betzinger Fasnets-Treiben in der "Rose" Ende der 1920er Jahre. Der Mann in Tracht ist Gottlob Wolpert aus der Rosenstraße, Landwirt und Inhaber einer Betzinger Mosterei. Gottlob Wolpert war auch zeitlebens unter dem Namen "Lydianer" bekannt, weil seine Mutter Lydia hieß. Man war bei der Erfindung solcher "Au-Namen" recht kreativ und sie waren auch wichtig, um die vielen Leibssles, Wolperts und Schlotterbecks voneinander unterscheiden zu können.


Bildertanzquelle SAV Betzingen

Jetzt kommen die lustigen Tage
















Ein Foto aus der Betzinger Fasnetszeit im Jahr 1953

Bildertanzquelle Klaus Digel http://digel-bm.de

Samstag, 5. März 2011

Historische Postkarte


















Eine frühe historische Betzinger Ansichtskarte aus dem Jahr 1905 mit Mauritiuskirche, dem Waaghäuschen der Viehwaage und dem Pfarrhaus. Das Foto wurde vermutlich anlässlich der abgeschlossenen Renovierung der Kirche, die im Jahr 1905 stattfand, gemacht.

Bildertanzquelle Werner Früh

Donnerstag, 3. März 2011

Kerstin, Simone und Sabrina





















waren beim Festzug anlässlich des 90-jährigen Vereins Jubiläum des Musikvereins Betzingen im Jahr 1993 "Täfeles-Träger". Die hübschen jungen Mädchen in Betzinger Tracht sind heute um die 25 Jahre alt. Kennt jemand auch ihre Nachnamen? Vielleicht melden sie sich auch selber hier?

Jetzt sind auch die Nachnamen der Mädchen bekannt: Kerstin Kober, Simone Schäfer und Sabrina Görlach

Bildertanzquelle Klaus Digel http://digel-bm.de

Mittwoch, 2. März 2011

Betzinger Schulmädchen im Jahr 1950


















Das Foto könnte beim Betzinger Kinderfest 1950 aufgenommen worden sein, das Jahr ist auch auf der Rückseite mit Bleistift vermerkt. Vermutlich handelt es sich um Mädchen, die dem Jahrgang 1940 angehören. In dem Mädchen ganz rechts in Betzinger Tracht glaube ich Utta Engler zu erkennen. Wer kann weitere Namen beisteuern?

Bildertanzquelle Werner Früh

Dienstag, 1. März 2011

Unser Landsmann Hans Baltisberger





















So steht es fein säuberlich geschrieben in einem Album der Familie Digel. Erwin Digel und seine Frau Margot waren wohl live dabei bei einem Motorradrennen auf der Solituede 1953, um ihren Landsmann Hans Baltisberger zu sehen und anzufeuern. Motorradrennen erfreuten sich in den 1950er Jahren äußerster Popularität - Zuschauerzahlen von 450.000 und mehr waren auch auf der Solituede nicht selten - und die Fahrer hatten einen Bekanntheitsgrad, der mit heutigen Formel 1 Fahrern vergleichbar ist. Klar, dass die Betzinger stolz auf "ihren" Hans Baltisberger, der zu den weltbesten Fahrern zählte, waren.

Zum obigen Bild aus dem Archiv von Klaus Digel kann ich noch ein echtes "Schmankerl" hinzufügen: Ein - leider etwas lädiertes - Foto vom gleichen Rennen mit Baltisberger Autogramm. Baltisberger fuhr in den frühen 50er Jahren eine englische AJS, wechselte ab 1954 zu NSU wo er Mitglied des berühmten NSU Werkteams wurde. Mit Werner Haas, H.P. Müller, Rupert Hollaus und Hans Baltisberger war das NSU Werksteam mit gleich 3 Weltmeistern hochkarätig besetzt. Über den "Glorreichen Vier" wie sie genannt wurden, lag jedoch kein guter Stern. Rupert Hollaus, der bislang einzige Motorradweltmeister, den Österreich hervor gebracht hat, stürzte beim Training in Monza 1954 tödlich. Im August 1956 stürzte Hand Baltisberger in Brünn beim Großen Preis der Tschechoslowakei tödlich und im gleichen Jahr kam Werner Haas als Pilot bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Lediglich H.P. Müller, der auf dem Großen Salzsee in den USA auch ein paar Geschwindigkeitsrekorde aufstellte, starb viele Jahre später eines natürlichen Todes. Alle 4 sind in Motorsportkreisen bis heute unvergessen.