Dienstag, 13. März 2012

Das Rosengässle in früheren Zeiten

Ein altes Foto vom Rosengässle. Nähere Informationen gibts hier



























und hier noch 2 Fotos vom Rosengässle aus der Gegenwart






































Bildertanzquelle Werner Früh

Montag, 12. März 2012

Es tut sich was




















Seit dem Tod des Inhabers Manfred Gauger 2009 ist die ehemalige Papeterie und das Schreibwarengeschaft geschlossen. Jetzt scheint sich etwas zu tun, wie Klaus Digel feststellte. Die Schaufenster sind jetzt nicht mehr verhängt und die Fassade bekam einen neuen Anstrich.
Der Weg - die Wahrheit - das Leben, so kann man jetzt in den Schaufenstern lesen. Mir sagt das nicht allzuviel, klingt ein wenig nach einer religiösen Buchhandlung.

Weiß jemand, was in die Räume der ehemaligen Papeterie reinkommt?





















Bildertanzquelle Klaus Digel

Sonntag, 11. März 2012

Wappenstreit in Reutlingen

























Frank Christoph Schnitzler von der Reutlinger Achalmritterschaft hat Ärger mit dem Reutlinger Landratsamt. Von amtlicher Stelle bekam er nämlich schwarz auf weiß mitgeteilt, dass das Logo seiner Achalmritter das Logo des Reutlinger Landkreises enthalte und dass dies urheberrechtlich geschützt und somit eine Verwendung auf privaten Seiten verboten sei.

























Das Urheberrecht ist verzwickt und oft liest man genau Gegensätzliches. So dürfen z.B. Hohheitszeichen wie das große baden-württembergische Landeswappen nicht auf privaten Webseiten verwendet werden (Wahrscheinlich auch nicht auf privaten Garagentoren wie hier in Betzingen) - anderer seits heißt es wiederum, Wappen seien gemeinfrei.

Auf der Wiki Seite zum Landkreis Reutlingen steht: Dieses Bild stellt das Wappen einer deutschen Körperschaft des öffentlichen Rechts dar. Nach § 5 Abs. 1 UrhG (Deutschland) sind amtliche Werke wie Wappen gemeinfrei.

Frank Christoph Schnitzler aka Ritter Frank und Frey zu Reutlingen ist keinesfalls gewillt, das Logo seiner Ritterschaft zu ändern, der er der Meinung ist, dass der Landkreis das Urheberrecht für dieses Wappen, welches auf die Achalmgrafen zurückgeht, nicht hat.
Man kann gespannt sein, wie dieser Reutlinger Wappenstreit ausgeht.

Mehr Infos gibts bei der Reutlinger Achalmritterschaft

Federzeichnung Trippelhaus





















Gustav Weizsäcker, ein talentierter Maler aus Reutlingen, der auch an der Kunstakademie in Stuttgart studierte, hat dieses Betzinger Trippelhaus in einer Federzeichnung festgehalten. Weizsäcker (1901 - 1941) verstarb relativ früh und verbrachte einen Teil seines Lebens auch in Ohnastetten auf der Schwäbischen Alb, so dass von ihm gar nicht so sehr viele Reutlinger oder gar Betzinger Motive vorliegen.

Bildertanzquelle Werner Früh

Samstag, 10. März 2012

Verschwunden

















sind diese beiden Gebäude in der Betzinger Mühlstraße. Rechts die Mühlstraße 9 - Haus der "Fischer-Emma" und vormals Schankwirtschaft "Zum Löwen". Heute steht an dieser Stelle wiederum ein gastronomischer Betrieb: Das China-Restaurant.
Das hintere Gebäude war das landwirtschaftliche Anwesen von Gottlob Leibssle. Dieser Platz wurde nach dem Abbruch des Gebäudes nicht wieder überbaut und wird heute als Parkplatz genutzt.
Man beachte die damalige Bepflasterung der Mühlstraße.

Bildertanzquelle SAV Betzingen

Freitag, 9. März 2012

Kanalbrücke und Schulhaus



















Von der Kreuzung Hoffmannstraße - Heppstraße aus fotografiert: Das Kanalbrückle und der Backsteinbau der Hoffmannschule, dessen Bau im Jahr 1906 begann und der im April 1907 fertiggestellt und eingeweiht wurde. Just an dem Tag, als Betzingen nach Reutlingen eingemeindet wurde, d.h. die Reutlinger durften gleich mal quasi als Hochzeitsgeschenk den Betzinger Schulhausneubau berappen.

Bildertanzquelle Werner Früh

Donnerstag, 8. März 2012

Aus Kindern werden Leute


















Der Betzinger Jahrgang 1959 beim 50er Klassentreffen im Jahr 2009 im Betzinger Clubhaus. Mit dabei auch noch der ehemalige Klassenlehrer Walter Grau, der rechts sitzende Herr mit der Krawatte. Kann jemand ein paar Namen beisteuern?

Bildertanzquelle Walter Grau

Baltisberger Lesung



























Da bin ich natürlich dabei und gespannt, was ich Neues über HB erfahren kann. Das Wichtigste und vor allem die größte Fotosammlung über HB gibts schon seit Jahren auf meiner privaten Homepage

Hier klicken

Bildertanzquelle Werner Früh

Mittwoch, 7. März 2012

Bauernhaus in der Quellenstraße


















Das Gebäude in der Quellenstraße 8 wurde zuletzt von Edmund Wolpert und seiner Frau Rosa bewohnt. Beide leben zwischenzeitlich nicht mehr. Das Foto stammt aus dem Jahr 2007 und wurde von Wolf-Rüdiger Gassmann aufgenommen.
Zur rechten Zeit wohl noch, denn gestern hat man begonnen, die ersten Dachplatten runterzuwerfen. Das Haus vom Edmund wird wohl abgebrochen.

















Edmund Wolpert mit seinem Ochsengespann in den 1950er Jahren

Dienstag, 6. März 2012

Eine Hommage an Michael Hipp (1863-1920)

Ein sehr schönes altes Betzinger Familienbild zusammen mit einem wundervollen Text erhielten wir von Eberhardt Weiblen aus Freiburg. Vielen herzlichen Dank dafür.

















Eine Hommage an Michael Hipp (1863-1920)

Michael – wer? So kann man wohl fragen, denn wer kennt denn heute noch diesen längst verstorbenen ehemaligen Weber und Fabrikarbeiter aus Betzingen?

Nach dem Tod meiner Mutter Ruth Weiblen geb. Nedele (1914-2012), einer Enkelin von Michael Hipp, kam die Fotografie der Familien Hipp – Schlotterbeck – Sauer, aufgenommen ca. Mitte der Achtziger im 19. Jahrhundert, in meinen Besitz. Und da sitzt Michael Hipp als junger Mann neben seiner Mutter – unscheinbar und bescheiden.

Dieses Bild ließ mich nachdenken über einen Mann, der als „Hippe-Ähne“ in unserer Familie eine besondere Rolle gespielt hat, und das, obwohl er nicht blutsverwandt mit dieser Familie ist….

Zunächst zum Bild selber:

Stehend von links:

- Reinhold Sauer, Ehemann der vor ihm sitzenden „Amm“ Sauer geb. Hipp

- Christine Hipp (in Tracht)

- Daniel Hipp

Sitzend von links:

- „Amm“ Sauer geb. Hipp

- Ahne Maria Hipp geb. Schlotterbeck, Mutter der Kinder Christine, Daniel, „Amm“ und Michael

- Michael Hipp

Warum also eine Hommage an Michael Hipp?

Als Michael Hipp 1892 unsere „Urahne“ Elisabethe geb. Schmid (1866-1950) heiratete, eine junge Frau aus Würtingen, wusste er, dass seine Frau eine uneheliche Tochter hatte. Er war damit einverstanden: Sie durfte ihre Helene (1890-1979), die zunächst bei den Großeltern auf der Alb gelebt hatte, mit in die Ehe bringen!

Das ist auf dem Hintergrund der Moralvorstellungen jener Zeit erwähnenswert, denn war ein uneheliches Kind damals nicht eine „Schande“?

Er akzeptierte jedoch die kleine Helene gerne und gab ihr seinen Namen, adoptierte sie also. Er wurde auf diese Weise für alle in der Familie der „Hippe-Ähne“.

Es wird von ihm berichtet, dass er sich als guter Vater um Helene gekümmert hat, die ihn dafür auch liebte. Das hat sie uns Urenkeln häufig erzählt. Auch die Kinder von Helene, also unserer Großmutter, erlebten (zum Teil) noch den „Hippe-Ähne“ und haben ihre guten Erinnerungen an den warmherzigen und liebevollen Großvater, ihren Kindern, also an uns, die Urenkelgeneration, weiter erzählt.

Er baute für seine kleine Familie ein eingeschossiges Haus in der Zeppelinstraße 4 mit zwei Zimmern und einer Küche, einem Ziegenstall und einem in das Haus integrierten Schopf.

Erwies sich Michael Hipp also in der Beziehung zu seiner Adoptivtochter Helene schon als bemerkenswert offen und tolerant, so muss man ihm eine weitere Aufnahme in seine Familie ebenfalls außerordentlich hoch anrechnen: Es war der kleine Otto Schmid (1903-1982), das uneheliche Kind einer Schwester seiner Frau Elisabethe, den er ebenfalls in seine Familie aufnahm. Otto durfte nämlich nicht mit seiner leiblichen Mutter in deren neu gegründete Familie ziehen, nachdem sie sich mit einem gutbürgerlichen Beamten verheiratet hatte.

Otto verbrachte also in der Zeppelinstraße 4, unter dem Dach des „Hippe-Ähne“ (so nannte auch Otto ihn), seiner Tante Elisabeth und seiner Cousine Helene seine Kindheit und Jugend. Er war sehr begabt und durfte deshalb studieren – er wurde Lehrer. Man fragt sich unwillkürlich, wie sich das die einfachen Leute – Michael hat als Fabrikarbeiter bei Egelhaaf sicher keine Reichtümer erworben – leisten konnten! Da war Sparen sicher groß geschrieben!

Otto Schmid hat zeitlebens Betzingen und die Familie in der Zeppelinstraße als seine Heimat betrachtet. Obwohl er als Lehrer und später als Rektor an vielen Orten des Landes tätig war, ließ er sich, zusammen mit seiner Frau, in Betzingen beerdigen.

Michael Hipps Adoptivtochter Helene heiratete Eugen Nedele, der das Haus Zeppelinstraße 4 für seine Familie mit den drei Kindern aufstockte. Das Familienhaus bekam damals seine heutige Gestalt.

Michael Hipps Ziehsohn Otto Schmid heiratete Sophie, in dieser Familie wuchsen sechs Buben heran.

Und für alle ist Michael Hipp wohl nicht der blutsverwandte „Ahnherr“, jedoch der außerordentliche „Hippe-Ähne des Herzens“.


02.03.12

Eberhardt Weiblen (Urenkel)

Montag, 5. März 2012

In der Betzinger City
















gibts jetzt ein Casino. Eine interessante Namensgebung fürwahr. Aus der ehemaligen U-Bar wurde jetzt ein Casino, ein "City Casino". Nun kann in Betzingen bereits ab 6.00 Uhr morgens gezockt werden, dieses Klientel würde mich durchaus interessieren. Zudem wäre interessant zu erfahren, wie nun die Zimmer im oberen Stock genutzt werden, die Nutzung zu U-Bar Zeiten war ja klar.

Bildertanzquelle Werner Früh

Sonntag, 4. März 2012

Schulausflug 1965
















Die ganze Klasse 8 der Betzinger Hoffmannschule einschließlich ihres Klassenlehrers Walter Grau macht Rast während eines Schulausflugs im Jahr 1965.

Und als besonderes Schmankerl gibts hier noch alle Schüler mit Namen und Foto. Sie gehören alle dem Jahrgang 1951 an. Anklicken zum Vergrößern:


























Bildertanzquelle Walter Grau