Am Wochenende ruhen sämtliche Arbeiten auf b.heppy, wo ein neues Wohnquartier entstehen soll. Günstige Gelegenheit also für einen ungestörten Gang über das Gelände. Diesmal unter der Prämisse Was ist von Alt-Egelhaaf noch vorhanden?
Am Wochenende ruhen sämtliche Arbeiten auf b.heppy, wo ein neues Wohnquartier entstehen soll. Günstige Gelegenheit also für einen ungestörten Gang über das Gelände. Diesmal unter der Prämisse Was ist von Alt-Egelhaaf noch vorhanden?
Der ehemalige Betzinger Farrenstall von der Johannesstraße aus gesehen. Seine ursprüngliche Funktion hat er schon lange verloren, das Gebäude wird heute gewerblich genutzt. Betzingen war bis ins 20. Jhd. hinein landwirtschaftlich geprägt, weswegen ein Farrenstall zur Grundausstattung jeder dörflichen Gemeinde gehörte. Zur Sicherstellung der Viehzucht war es sogar Gemeindepflicht, einen Farrenstall, Zuchtbullen und einen Farrenwärter zu unterhalten. Mit dem Aufkommen der künstlichen Besamung in den 1950/60er Jahren verschwanden auch die Farrenställe.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Der Ochsenbrunnen vom unteren Wasen aus gesehen Der Ochsenbrunnen ist einer der prägenden historischen Dorfmittelpunkte Betzingens – 1935 vom Eninger Bildhauer Richard Raach geschaffen, gekrönt von einer sitzenden Wasserholerin mit Krug. Benannt wurde der Brunnen nach der direkt danebenliegenden Wirtschaft und Metzgerei zum Ochsen. Das ehemalige Ochsengebäude steht noch, wird aber anderweitig genutzt.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Das Schulhaus bei der Kirche wurde 1978 bis auf den darunterliegenden Gewölbekeller abgerissen. In diesem Schulhaus waren zwei Grundschulklassen eingerichtet und zwei Kindergartengruppen. In den oberen Stockwerken gab es Dienstwohnungen für Betzinger Lehrer und für die Kindergartenschwestern.
BildeRTanzquelle Emil Maier
Entlang der Bahnlnie Richtung Reutlingen hatte sich im Laufe der Jahrzehnte ein stattliches Band von Gewerbebetrieben, Lagerhallen, Schuppen, Werkstätten und Güterinfrastrukturen angesiedelt. Dieses Band zog sich vom Betzinger Bahnhof bis etwa zur Höhe des einstigen Gaswerkes hin, der heutigen FairEnergie. Die meisten dieser Kleingewerbe sind heute entweder ganz verschwunden oder die noch existierenden Gebäude wurden einer anderen Nutzung zugeführt.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Hofraum und Gaststätte Adler in der Straße Im Dorf aufgenommen im Jahre 1976. Der Adler, im Betzinger Jargon auch als "Dschonka" bezeichnet, bewirtete in seinen letzten Betriebsjahren teilweise eine fragwürdige Klientel, so dass dem einst bürgerlichen Lokal ein schlechter Ruf anhing. Ein Neustart als China Restaurant verlief auch nicht sonderlich erfolgreich. Das Lokal ist seit vielen Jahren schon geschlossen.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Eisenbahnbrücke in der Ohmenhäuser Straße mit Durchblick zur Bäckerei Bosch und Weitblick zu Schickhardts Villa und zum Julius-Leber-Haus.
BildeRTanzquelle Rainer Hipp
Triebwagen der Gönninger Bahn kurz vor dem Haltepunkt Betzingen, der im Hintergrund noch erkennbar ist. Bei der Straße handelt es sich um die verlängerte Stresemannstraße, die heute asphaltiert ist und etwa an dieser Stelle eine Unterführung unter die B28 bildet.
BildeRTanzquelle Emil Maier