Freitag, 1. Mai 2026

Nachtrag zum "Milcher"

In den 1950er und 60er Jahren führte der "Milcher" Ernst Brucklacher in der Griesingerstraße ein kleines Milchlädle. Mit seinem VW Bus versorgte er darüber hinaus einzelne Betzinger Wohnviertel mit Milch und Käse. Das nachfolgende Foto zeigt diesen Verkauf vom T1 aus

Als Aufnahmeort dieses Fotos hatte ich die Fallenbachstraße vermutet, aber noch einmal hier nachgefragt, ob jemand die Straße erkennt. Tatsächlich wurde mir das inzwischen von einem Bewohner dieses Viertels bestätigt und mit einem aktuellen Foto belegt. Es entstand in etwa an der gleichen Stelle wie das Foto aus den frühen 1950er Jahren. Vielen herzlichen Dank dafür. 


Ausgegangen mit meiner Vermutung Fallenbachstraße bin ich mit diesem Foto, das den T1 vom Milcher zeigt und im Hintergrund Häuser der Wannweilerstraße. Das rechte Haus ist Wannweilerstraße 37, inzwischen durch einen Anbau auf der rechten Seite vergrößert. Zurzeit der Aufnahme wurde es von der Fam. Bruno Kemmler bewohnt. Im Haus links davon #35 wurde meine Oma Berta Rinker geboren und wohnte dort bis zu ihrer Heirat.
Nachdem nun das Gebiet bekannt ist, noch eine erneute Frage von mir: Kennt jemand eine der abgebildeten Personen? Die beiden Jungs könnten durchaus auch heute noch am Leben sein und auch die beiden jüngeren Frauen. Sie müssten im Bereich der Wannweilerstraße Richtung Ortsausgang, Fallenbachstraße, Ersberg oder Hangweg gewohnt haben.




Gasthaus Germania

 

Das Gasthaus Germania in der Rainlenstraße - zu dieser Zeit sagte man auch gerne "Restauration" - beherbergte auch eine Postagentur und war auch das Vereinslokal vom Betzinger Turnerbund. Dessen Mitglieder präsentieren sich auf diesem alten Foto vor dem Lokal auf dem Barren sitzend oder mutig auf dem Dachfirst stehend. Als 1902 die Gönninger Bahn eröffnet wurde, wurde diese Restauration zur Bahnhofsgaststätte, weil sich hier der Haltepunkt Betzingen dieser neuen Bahnverbindung befand. 

BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh

Donnerstag, 30. April 2026

Ehemaliger Aussichtspunkt Galgenberg

 

Verlassene Bank auf dem ehemaligen Aussichtspunkt auf dem Galgenberg. Vor dem Bau der B28, der "Stadtautobahn", war dieser Punkt durch einen Zickzackweg von der Bahnstrecke Reutlingen-Tübingen aus  leicht erreichbar. Das Zickzack-Wegle existiert nicht mehr und der Aussichtspunkt ist nur noch schwer erreichbar, am ehesten noch über das Wohngebiet Mühlwingle und dann querfeldein. Die üppig wuchernde Vegetation mehrerer Jahrzehnte verwehrt allerdings einen Blick auf Betzingen. 



BildeRTanzquelle Werner Früh

Mittwoch, 29. April 2026

Metzgerei Mayer Steinachstraße

 

Ein Blick in die untere Steinachstraße im Jahr 2011. An der Ecke zur Johannesstraße gibt es noch die Metzgerei Mayer, heute Bio Bäcker Berger. Vormals stand hier die Gaststätte zur Rose. Es folgen die KaWu Filiale - vormals Elektro Wolpert - und daran anschließend das Reformhaus. 

BildeRTanzquelle Werner Früh

Dienstag, 28. April 2026

Frontpartie der Arche

 

Vorderseite der zurzeit unbewohnten "Arche" mit Haustüre und Scheunentor von der Quellenstraße aus gesehen. Meines Wissens sind das die einzigen Zuänge, die in das Innere des mächtigen Gebäudes führen. Dessen ungeachtet läuft die "Arche" postalisch unter Griesingerstraße 26.

BildeRTanzquelle Werner Früh

Montag, 27. April 2026

Trippelhaus Eisenbahnstraße

 

Altes Trippelhaus in der Betzinger Eisenbahnstraße, zusehends vom Zerfall bedroht. Ich war ein einziges mal im Inneren des Hauses, was mittlerweile auch bereits 15 Jahre her ist. Der damalige Mieter meinte, er müsse bald ausziehen, weil es Pläne gäbe, das alte Haus abzureissen. Bei meinem Besuch befanden sich in der angebauten Scheuer alte Holzsitze aus einem Reutlinger Straßenbahnwagen. Ob die wohl noch da sind?



BildeRTanzquelle Werner Früh

Sonntag, 26. April 2026

Postkarte Reutlingen-Betzingen 1970

 

Eine sog. Mehrbildpostkarte aus dem Jahr 1970 trägt den Titel "Reutlingen-Betzingen". Dabei stammt der Großteil der Fotos aus der Eberhard-Wildermuth-Siedlung, die selbstverständlich zu Betzingen gehört. Der Titel der Postkarte ist für Uneingeweihte oder Ortsfremde, die diese Karte zugeschickt bekamen, dennoch etwas missverständlich. Reutlingen-Betzingen besteht ja nicht zu 80% aus Texas. Als Alibifunktion für den Titel wurde unten rechts noch die Mauritiuskirche reinmontiert. 

BildeRTanzquelle Werner Früh

Samstag, 25. April 2026

Fensterblick Richtung Ohmenhausen

 

Fensterblick über Betzinger Dächer hinweg Richtung Ohmenhausen im April 2026


BildeRTanzquelle Werner Früh

Freitag, 24. April 2026

Im Hof der Mühle

Im Hof der Betzinger Wernerschen Mühle in der Mühlstraße mit Blick Richtung Rathaus. Die Müller Martin und Georg Werner installierten 1893 in ihrer damaligen Getreidemühle eines der ersten Elektrizitätswerke der Region. Seit 2010 nutzt die FairEnergie die denkmalgeschützte Anlage wieder aktiv zur Stromerzeugung.

BildeRTanzquelle Werner Früh
 

Donnerstag, 23. April 2026

Trippelhaus Im Dorf 16

 

In diesem Trippelhaus Im Dorf 16 ist das Betzinger Heimatmuseum untergebracht. Das Museum ist in den Monaten von April bis Oktober jeweils sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. 

BildeRTanzquelle Werner Früh

Mittwoch, 22. April 2026

Vor dem Gebäude Im Dorf 10

Vor dem landwirtschaftlichen Gebäude Im Dorf 10 in Betzingen zu Beginn der  1970er Jahre und im Frühjahr 2026


BildeRTanzquelle Werner Früh
 

Dienstag, 21. April 2026

b.Heppy aus der Luft

 


Das sich im Bau befindliche neue  Wohnquartier auf dem ehemaligen Egelhaaf Areal an der Heppstraße im April 2026 aufgenommen von Rainer Hipp. Vielen herzlichen Dank für das Foto aus der Vogelperspektive, lieber Rainer. Aus der Luft gesehen kommen die Dimensionen von diesem b.heppy noch eindrucksvoller rüber.

BildeRTanzquelle Rainer Hipp