Dienstag, 8. September 2026

Am Mühlkanal

 


Hinter der Julius-Kemmler-Halle und direkt am Mühlkanal findet sich noch ein altes Backsteingebäude mit großen Rundbogenfenstern, die typisch für Fabrikbauten des frühen 20. Jahrhunderts sind. Das einst vermutlich  zur Fabrik Egelhaaf gehörende Gebäude liegt ziemlich abseits des Terrains, was gegenwärtig in das neue Wohnquartier be.heppy transformiert werden soll. Wahrscheinlich bleibt der Backsteinbau direkt hinter der "Turnhalle" deswegen erhalten. Ich vermute in ihm sowieso einen sekundären Funktionsbau des Egelhaaf, der erst etliche Jahre später - vielleicht als Werkstatt - entstanden ist. Alle anderen inzwischen verschwundenen Egelhaaf Gebäude sahen vom Stil und vom Baumaterial völlig anders aus. 

BildeRTanzquelle Werner Früh

Montag, 7. September 2026

Ehemaliger Salon Gassmann

 

In diesem Gebäude an der Ecke Johannesstraße und Griesinger Straße war viele Jahre lang im Erdgeschoss  der Friseursalon Gassmann eingerichtet. Die Griesingerstraße war früher eine wichtige Geschäfts- und Handwerkerstraße mit Bäckerei, Metzgerei, Schreinereien, Schuhmachern, Sattlerei, Mosterei usw. weswegen ein Friseursalon für Damen und Herren gut zum Charakter der Straße passte. Das Gebäude mit Natursteinsockel und aufwendig gegliedertem Fachwerk wirkt fast mittelalterlich, ist aber in den 1930er Jahren erbaut worden. In den Räumlichkeiten des Ex Friseursalons befindet sich heute eine Kinderkrippe.


BildeRTanzquelle Werner Früh

Sonntag, 6. September 2026

Ksk und Apotheke

 

Steinach Apotheke und Filiale der Kreissparkasse mit dem Pavillonanbau mit Glasfront und Säulen im Sommer 2026.

BildeRTanzquelle Werner Früh

Samstag, 5. September 2026

Blick in die Mühlstraße

 

Ganz rechts eine der beiden Marggraffschen Villen, links davon die andere. Auf diesem Bild zur Hälfte von einem Baum verdeckt. Betzingen war ursprünglich stark von Landwirtschaft und Leinenweberei geprägt. Ab etwa 1850 entstanden mehrere größere Textilfabriken an der Echaz, darunter Schickhardt, Knapp, Marggraff und Egelhaaf. Dadurch wandelte sich Betzingen zunehmend vom Weber- und Bauerndorf zu einem industriell geprägten Arbeiterort. Die Marggraff-Villen gehören zu den sichtbaren Überresten dieser Entwicklung. Es war damals durchaus üblich, dass Fabrikanten ihre repräsentativen Wohnhäuser in unmittelbarer Nähe ihrer Fabriken errichteten. Für Betzingen sind die Marggraff-Villen deshalb nicht bloß schöne alte Häuser, sondern Zeugnisse der sozialen und wirtschaftlichen Geschichte des Ortes.

BildeRTanzquelle Werner Früh

Freitag, 4. September 2026

Mußmehlstraße

 

Die Häuser #3, #5 und #7 von links nach rechts gesehen in der Mußmehlstraße. Das große Gebäude im Hintergrund ist ein Wohn- und Geschäftshaus in der Straße Im Dorf. Interessant ist  die Geschichte des Grundstücks des Hauses ganz rechts: Hier stand bis Ende der 1950er Jahre das alte Betzinger Feuerwehrhaus. Das historische Spritzenmagazin war ein markanter Fachwerkturm und wurde nach dem Bau des neuen Feuerwehrhauses im Wasen abgerissen. An seiner Stelle entstand das jetzige Wohnhaus.

BildeRTanzquelle Emil Maier

Donnerstag, 3. September 2026

Erich Nedele Gedächtnisplätzle

 

Der Agraringenieur Karlheinz Koch hat bei seinem Anwesen in der Betzinger Leyrenbachstraße zur Erinnerung an Erich Nedele eine kleine Gedenkstätte eingerichtet. An dieser Stelle war der Erich, der ebenfalls in der Leyrenbachstraße zu Hause war, über Jahre hinweg  täglich präsent und immer für ein Schwätzchen bereit.







BildeRTanzquelle Werner Früh

Mittwoch, 2. September 2026

Klettergerüst

 

Am ohnehin recht gut ausstaffiertem Kinderspielplatz an der Ecke Quellenstraße und Melanchthonstraße ist nun ein neues multifunktionales Klettergerüst hinzugekommen. Im Haus dahinter wohnte die langjährige Betzinger Kindergartenschwester Berta Schmid, bei der ich meine Kindergartenzeit im Schulhaus bei der Kirche verbrachte. Ihr Bruder Hermann Schmid betrieb in diesem Gebäude eine Werkstatt, die sich Auto-Elektrik und Lichtdienst nannte.. 

BildeRTanzquelle Werner Früh

Dienstag, 1. September 2026

Namensgleiche Nachbarn

 

Zur Zeit der Aufnahme um 1970 wohnten in den Gebäuden Lutherstraße 3 (links) und 7 (rechts) jeweils ein Heinrich Schlotterbeck. Zur besseren Unterscheidung dieser beiden Heiner griff man auf das bewährte Mittel der "Aunamen" zurück. So war der linke der beiden der "Schulza Heiner" - wohl deshalb, weil einer seiner Vorfahren das Amt des Dorfschulzens bekleidet hatte. Der rechte bekam Betzingen-intern den Namen "Apolda Heiner", denn er wurde von der Fa. Stoll aus mehrmals für längere Zeit nach Apolda in Thüringen geschickt zur Unterstützung der dortigen Strickmaschinenfabrikation.


BildeRTanzquelle Werner Früh

Montag, 31. August 2026

Was passiert mit der "Arche"

 

Alle Mieter sind schon seit langem ausgezogen und die Namensschilder entfernt, der angebaute Schuppen verfällt zusehends. Nun ist auch noch der Hofraum der "Arche" in der Quellenstraße mit rotweißem Trasssierband abgesperrt. Gehts evtl. doch bald los mit dem Abriss des Hauses?

BildeRTanzquelle Werner Früh

Sonntag, 30. August 2026

Trippelhaus Ohmenhäuser Straße

 

In der Ohmenhäuser Straße  finden wir ein Wohngebiet vor, das nicht mehr zum historischen Kern Betzingens zählt. Dessen ungeachtet gibt es die eine oder andere Außentreppe, in Betzingen "Trippel" genannt, an den älteren Gebäuden zu sehen. Das Gebiet um die Ohmenhäuser Straße und deren benachbarten Straßen stellen einen Übergangsbereich dar. Sie zählen nicht mehr zum alten Dorfkern aber auch noch nicht zu den großflächigen Neubaugebieten. Merkmale dieser Bereiche sind kleinteilige Parzellierung und geringe Verkehrsbelastung.

BildeRTanzquelle Werner Früh

Samstag, 29. August 2026

Obere Steinachstraße

 


In der oberen Steinachstraße mit dem kubischen BOSCH Gebäudekomplex im Hintergrund. Schönes Beispiel für die Verzahnung eines gewachsenen Wohnbereichs mit einem bedeutenden Industriestandort.

BildeRTanzquelle Werner Früh



Freitag, 28. August 2026

Kleidertruhe

 

Als in der Gaststätte und Metzgerei zum Ochsen Im Dorf Kleider statt Fleisch und Wurstwaren verkauft wurden. Dies war etwa Mitte der 1970er Jahre der Fall.



BildeRTanzquelle Emil Maier