In der unteren Steinachstraße: Das Schreibwarengeschäft Ehinger und die Mühlenapotheke im Sommer 2026
BildeRTanzquelle Werner Früh
In der unteren Steinachstraße: Das Schreibwarengeschäft Ehinger und die Mühlenapotheke im Sommer 2026
BildeRTanzquelle Werner Früh
Ein klassisches Beispiel für einen Dreiseithof ist das Anwesen Im Dorf 20. Dabei ist ein offener Hofraum von drei Seiten von Gebäuden umgeben, die somit ein U bilden. Bei Dreiseithöfen in Süddeutschland steht das Wohnhaus zumeist rechts der Hofeinfahrt, die Scheune bildet den Hofabschluss, Nebengebäude stehen links. In Norddeutschland tauschen häufig Wohngebäude und Scheune ihren Platz. Hinter der Güllenpumpe erkennt man eine Benzinpumpe, dort befand sich eine SHELL Tankstelle direkt neben dem Lebensmittelladen Im Dorf 17.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Die auch heute noch etwas futuristisch anmutende neuapostolische Kirche von der Heppstraße aus gesehen.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Blick in die Steinachstraße in den frühen 1970er Jahren. Der Standort des Fotografen ist die heutige Mühlen Apotheke, die 1976 erbaut wurde und dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert. Die Straßenbahnschienen wurden bereits abgebaut, die Kreissparkasse im Hintergrund ist noch nicht umgebaut. Statt des neuen Anbaus steht noch das Haus des "Konditters" August Sauer, damals vermutlich bereits von Radio&TV Ettrich genutzt.
BildeRTanzquelle Herbert Fuchs
Scheddachhallen und Kamin der Strickwarenfabrik Gustav Detzel in der Wannweiler Straße in den 1970er Jahren. Erbaut und gegründet wurde die Firma als Strumpffabrik von dem Betzinger Fabrikanten Carl Schickhardt. Das Terrain wird heute vom Supermakt LIDL genutzt.
BildeRTanzquelle Emil Maier
Vom neu angelegten Echazuferweg aus ein Blick auf das um 1930 erbaute Wohn- und Geschäftshaus Steinachstraße 63. In den Geschäftsräumen ist gegenwärtig eine Boutique untergebracht, zuvor war es viele Jahre lang das Blumengeschäft von Jutta Mainhardt. Lange vorher in den 1950ern war es eine "Pfannkuch-Filiale" danach ein "Konsum" Laden, in den 60ern war Radio und TV von Georg Dummer GeDu drin, der später vis-a-vis ein sehr viel größeres Geschäft und einen Abholmarkt für Haushaltgeräte gründete, heute Wannweil.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Eingang zur Straße "Im Wasen". Im alten Dorfkern gibt es noch Straßen mit dem Namenzusatz "Im", Dieser Zusatz war bei der ersten Namensgebung von Straßen, aber auch bei Fluren üblich. Deswegen gab es in Betzingen Im Gässle, Im Mühlhof, Im Wasen, Im Hörlach, Im Ghai, Im Holder, Im Brühl... Selbst die 1866 offiziell in Steinachstraße umbenannte Betzinger Hauptachse hieß zumindest in der Alltagssprache lange Zeit noch "Im Steinach". Meine in den 1970er Jahren verstorbene Großmutter sagte bis zu ihrem Tod "Im Steinach", niemals Steinachstraße.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Zwischen Kreissparkasse und Steinachapotheke ein Blick auf die neue Echazbrücke und auf den Backsteinbau der Hoffmannschule im Frühjahr 2026.
BildeRTanzquelle Werner Früh
1966 wurde im Gewand Grieß ein neues Schulhaus erbaut, weil die Schülerzahl in Betzingen stark anstieg und der Backsteinbau in der Hoffmannstraße viel zu klein geworden war. Drei Jahre später erwies sich auch diese neue Schulhaus als wiederum zu klein dimensioniert und es musste erneut gebaut werden. Es entstand der sog. Erweiterungsbau - auf dem Bild links. Eigentlich ein Schildbürgerstreich. Der weitsichtige damalige Rektor Spannagel wollte das erste neue Schulhaus mit einem oder zwei zusätzlichen Stockwerken haben. Oskar Kalbfell lehnte das mit den Worten: "In Betzingen baut man keine Kasernen!" ab
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Fast inmitten eines neuen Wohngebiets am Ende der Wallensteinstraße in Betzingen ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. Ein Fachwerk Feldhäuschen mit traditionellem Ziegeldach am Rande einer Streuobstwiese, stilistisch vermutlich aus dem 18.oder 19. Jahrhundert stammend. Solche Häuschen standen häufig auf landwirtschaftlichen Parzellen nicht allzuweit vom Ortsrand entfernt. Sie dienten traditionell als Lager für Geräte, Brennholz, landwirtschaftliche Utensilien oder auch als Unterstand bei Schlechtwetter.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Am Wochenende ruhen sämtliche Arbeiten auf b.heppy, wo ein neues Wohnquartier entstehen soll. Günstige Gelegenheit also für einen ungestörten Gang über das Gelände. Diesmal unter der Prämisse Was ist von Alt-Egelhaaf noch vorhanden?