Die Gönninger Bahn überquert bei einer Sonderfahrt die Trasse der DB nach dem "Gaswerk" in den frühen 1980er Jahren. Es stehen noch die alten Gaskessel und der "Lange Emil" der Fa. Bosch.
BildeRTanzquelle Hans-Martin Hebsacker
Die Gönninger Bahn überquert bei einer Sonderfahrt die Trasse der DB nach dem "Gaswerk" in den frühen 1980er Jahren. Es stehen noch die alten Gaskessel und der "Lange Emil" der Fa. Bosch.
BildeRTanzquelle Hans-Martin Hebsacker
Ein Blick von den Höhen des Betzinger Galgenbergs aus auf das damals neu erbaute Gaswerk und auf die Gmindersche Fabrik um 1912.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
BildeRTanzquelle Werner Früh
Auf dem Terrain des 1910 angelegten neuen Gaswerks in der Hauffstraße, welches das alte Gaswerk Unter den Linden ersetzte, wurde neben den eigentlichen Werksgebäuden auch für die leitenden Angestellten ein Wohnhaus errichtet. Über Jahrzehnte hinweg wohnten hier die jeweiligen "Gasmeister" mit ihren Familien, weswegen dieses Gebäude oft auch als "Gasmeister Haus" bezeichnet wurde.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Nach dem Bau des Kugelgasbehälters 1965 standen alte und neue Gaskessel ein paar Jahre einträchtig nebeneinander bevor dann der rechte endgültig verschwand. Ihn gab es übrigens in doppelter Ausführung. Das Wegle, an dem die beiden VWs stehen führte um den Kugelgasbehälter herum Richtung Galgenberg und Bloos.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
BildeRTanzquelle Werner Früh
Blick vom Galgenberggipfel gegen Ende der 1960er Jahre. Man blickt auf die Eisenbahntrasse der Gönninger Bahn, die hier die Trasse der Bahnlinie Reutlingen-Tübingen überführt. Im Hintergrund Gebäude des Gaswerks mit den alten Gaskesseln, hinter denen jedoch bereits der 1965 erbaute Kugelgasbehälter hervorlugt. Die B 28 - die "Stadtautobahn" nach Tübingen - ist noch nicht erbaut, ihr Bau steht aber unmittelbar bevor und sollte 1970 begonnen werden. Am linken Bildrand der Lange Emil der Fa. Bosch.
BildeRTanzquelle E. Maier
Ein Blick von den Höhen des Galgenbergs in Richtung des Gaswerks und der Achalm etwa Mitte der 1960er Jahre. Die großen Kohlenhalden zeugen davon, dass damals das sog. "Stadtgas" durch Vergasung von Kohle hier an der Hauffstraße auf dem Areal der heutigen FairEnergie hergestellt wurde. Auf der rechten Seite des Bildes hinter den Gräsern lugt noch ein Teil des alten schwarzen Gaskessels ins Bild.
Dieses schöne Foto verdanken wir Sigfried Braun aus Ohmenhausen. Als gebürtiger Betzinger unterstützte er seit vielen Jahren die Idee des BildeRTanzes. Ich verdanke ihm sehr viele Betzinger Fotos, die er mir per mail zukommen ließ. Aber auch sehr viele zusätzliche Informationen zu bereits veröffentlichten Beiträgen. Oder er half bei offenen Fragen. Vor wenigen Tagen ist Sigfried verstorben. Ruhe in Frieden, lieber Sigfried. Du wirst mir fehlen.
BildeRTanzquelle Sigfried Braun
Einer der beiden alten Gaskessel auf dem Gelände der FairEnergie zwischen Hauffstraße und B28. Das Foto stammt aus dem Jahr 1986 und wurde vermutlich kurz vor dem Rückbau des alten Gaskessel gemacht.
BildeRTanzquelle Fritz Heid
Nach dem zweiten Weltkrieg entstanden auf dem Gelände der heutigen FairEnergie direkt beim damaligen Gaskessel mehrere Notunterkünfte, wobei es sich um einfache Holzbaracken handelte. Diese Barackensiedlung gab es bis weit in die 1950er Jahre hinein und das Ganze sah mehr nach einem Lager als nach einer Wohnsiedlung aus. Was für Menschen dort gute 10 Jahre lang lebten ist mir nicht bekannt. Auch in den Reutlinger Adressbüchern der 1950er Jahre tauchen weder die Baracken noch deren Bewohner auf. Waren es Heimatvertriebene, Ausgebombte, oder einfach sozial schwache Familien? Viele Kontakte zwischen den Betzingern und den "Baracklern" wie man sie geringschätzig nannte, gab es nicht.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh