Am Betzinger Bahnhofsgebäude im Frühjahr 2026
BildeRTanzquelle Werner Früh
Schon seit 1893 wird in der Werner'schen Mühle in der Betzinger Mühlstraße elektrischer Strom erzeugt. Deswegen konnten die Betzinger Straßen auch damals schon elektrisch beleuchtet werden, lange bevor dies in Reutlingen geschehen konnte. Die ehemalige Turbine, die bis 1974 im Einsatz war, ist als Dauerexponat am Echazuferweg zu bestaunen. Ab 2010 wurde das kleine Wasserkraftwerk mit einer neuen Turbine und einem modernen Generator von der FairEnergie Reutlingen wieder in Betrieb genommen und liefert Strom für ca. 50 Betzinger Haushalte.
BildeRTanzquelle FairEnergie Reutlingen
Im Frühjahr 2026 am Breitenbachweg vor dem "Durchlass" und der Eisenbahnunterführung in der Poststraße.
BildeRTanzquelle Werner Früh
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Der überdachte Fußgängersteg über die Echaz wird gerne genutzt, um von der Steinachstraße zur Mühlstraße oder entlang der Echaz zur Schule oder zum Kemmler-Platz zu gelangen. Der massive Steg wurde in den 1990er Jahren anstelle des alten "Mühlenbrückle" erbaut, das bei jedem Hochwasser der Echaz fortgespült wurde.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Trippelhäuser gibt es in Betzingen auch in den periphären Außenbezirken. Ein besonders pittoreskes Haus dieser Gattung steht in der Ohmenhäuser Straße.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Eine Flanke der Steinachstraße ist aufgerissen und vermutlich werden Versorgungsleitungen neu gelegt. Auf der anderen Straßenseite steht noch das Haus von Rechtsanwalt Leibßle - heute Schreibwarengeschäft Ehinger - das Haus rechts davon mit Vorgarten und Gartenzaun ist heute Standort der Mühlenapotheke.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Abendstimmung an der Echaz und am Goasgarda. Vielen herzlichen Dank für das stimmungsvolle Foto von der Betzinger Echaz. liebe Michelle.
BildeRTanzquelle Michelle Hecht
Als das Trippelhaus Im Dorf 10 noch bewohnt war. Zwischenzeitlich ist es schon seit etlichen Jahren eine unbewohnte Dauerbaustelle mitten in Betzingen.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Die wasserholende Frau mit Krug auf dem Betzinger Ochsenbrunnen groß im Bild.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Ein Zeitsprung von ziemlich genau 50 Jahren liegt zwischen diesen beiden Fotos. Man sieht das Wohnhaus von Erich Nedele an der Ecke Leyrenbachstraße und Hoffmannstraße. Vom neuzeitlichen Anbau im Garten abgesehen hat sich am Gebäude nicht viel geändert und auch nicht sehr viel am Erscheinungsbild der Hoffmannstraße in diesem Bereich.
NB: Im gelben Haus hinter dem Nedele Anwesen wohnte bis zu seinem Tod 2005 mit dem "Weltmoischdr" eines der letzten Betzinger Originale. Von ihm machen bis heute zahlreiche Anekdoten und Sprüche die Runde, jedoch scheint es so gut wie keine Fotos vom "Weltmeister" zu geben.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Abgestellter Toilettenwagen der Betzinger Krautskräga im Hof der Mühle. Links vom Krautskrägawagen das renovierte Burgemeisterhaus, rechts vom blauen Salon die ehemalige Scheune, die einst zum Burgemeisterhaus gehörte. Links vom Burgemeisterhaus lugen ein paar kleine Teile des Geesmannschen Hauses hervor. Hinter dem Wegweiser der ehemalige "Götza-Schmid", links daneben das Chinarestaurant.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Der alte Betzinger Bahnhof "In der Au" lag dem heutigen Friedhof in der Jakob-Keck-Straße genau gegenüber. Es war der erste Bahnhof Betzingens und er verschwand so gründlich, dass heute nichts Sichtbares mehr an ihn erinnert. Er wurde um 1903 aufgegeben und danach vollständig abgebrochen, als der jetzt aktuelle Bahnhof in der Olgastraße eröffnet wurde. Es erstaunt, dass dieses große und keinesfalls baufällige Gebäude 1903 verschwand und durch einen Bahnhof Neubau ersetzt wurde, der kaum oder nur unwesentlich größer war als der Alte. Vermutlich war die periphäre Lage des alten Bahnhofs der Grund für den Abriss, man wollte den Bahnhof mehr in der Ortsmitte haben.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Die Stelle wo dereinst die Gönninger Bahn den Breitenbach überquerte.... Sie liegt kurz hinter dem Betzinger "Gönninger Bahnhöfle" in der Rainlenstraße
Gut versteckt hinter dem China Restaurant in der Mühlstraße liegt das sog. Geesmann'sche Haus, ein reich verzierter mehrgeschossiger Fachwerkbau. Es handelt sich hierbei um eines der schönsten privaten Wohnhäuser in Betzingen.
BildeRTanzquelle Werner Früh
In den 1950er und 60er Jahren führte der "Milcher" Ernst Brucklacher in der Griesingerstraße ein kleines Milchlädle. Mit seinem VW Bus versorgte er darüber hinaus einzelne Betzinger Wohnviertel mit Milch und Käse. Das nachfolgende Foto zeigt diesen Verkauf vom T1 aus
Als Aufnahmeort dieses Fotos hatte ich die Fallenbachstraße vermutet, aber noch einmal hier nachgefragt, ob jemand die Straße erkennt. Tatsächlich wurde mir das inzwischen von einem Bewohner dieses Viertels bestätigt und mit einem aktuellen Foto belegt. Es entstand in etwa an der gleichen Stelle wie das Foto aus den frühen 1950er Jahren. Vielen herzlichen Dank dafür.
Das Gasthaus Germania in der Rainlenstraße - zu dieser Zeit sagte man auch gerne "Restauration" - beherbergte auch eine Postagentur und war auch das Vereinslokal vom Betzinger Turnerbund. Dessen Mitglieder präsentieren sich auf diesem alten Foto vor dem Lokal auf dem Barren sitzend oder mutig auf dem Dachfirst stehend. Als 1902 die Gönninger Bahn eröffnet wurde, wurde diese Restauration zur Bahnhofsgaststätte, weil sich hier der Haltepunkt Betzingen dieser neuen Bahnverbindung befand.
BildeRTanzquelle Sammlung Werner Früh
Verlassene Bank auf dem ehemaligen Aussichtspunkt auf dem Galgenberg. Vor dem Bau der B28, der "Stadtautobahn", war dieser Punkt durch einen Zickzackweg von der Bahnstrecke Reutlingen-Tübingen aus leicht erreichbar. Das Zickzack-Wegle existiert nicht mehr und der Aussichtspunkt ist nur noch schwer erreichbar, am ehesten noch über das Wohngebiet Mühlwingle und dann querfeldein. Die üppig wuchernde Vegetation mehrerer Jahrzehnte verwehrt allerdings einen Blick auf Betzingen.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Ein Blick in die untere Steinachstraße im Jahr 2011. An der Ecke zur Johannesstraße gibt es noch die Metzgerei Mayer, heute Bio Bäcker Berger. Vormals stand hier die Gaststätte zur Rose. Es folgen die KaWu Filiale - vormals Elektro Wolpert - und daran anschließend das Reformhaus.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Vorderseite der zurzeit unbewohnten "Arche" mit Haustüre und Scheunentor von der Quellenstraße aus gesehen. Meines Wissens sind das die einzigen Zuänge, die in das Innere des mächtigen Gebäudes führen. Dessen ungeachtet läuft die "Arche" postalisch unter Griesingerstraße 26.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Altes Trippelhaus in der Betzinger Eisenbahnstraße, zusehends vom Zerfall bedroht. Ich war ein einziges mal im Inneren des Hauses, was mittlerweile auch bereits 15 Jahre her ist. Der damalige Mieter meinte, er müsse bald ausziehen, weil es Pläne gäbe, das alte Haus abzureissen. Bei meinem Besuch befanden sich in der angebauten Scheuer alte Holzsitze aus einem Reutlinger Straßenbahnwagen. Ob die wohl noch da sind?
BildeRTanzquelle Werner Früh
Eine sog. Mehrbildpostkarte aus dem Jahr 1970 trägt den Titel "Reutlingen-Betzingen". Dabei stammt der Großteil der Fotos aus der Eberhard-Wildermuth-Siedlung, die selbstverständlich zu Betzingen gehört. Der Titel der Postkarte ist für Uneingeweihte oder Ortsfremde, die diese Karte zugeschickt bekamen, dennoch etwas missverständlich. Reutlingen-Betzingen besteht ja nicht zu 80% aus Texas. Als Alibifunktion für den Titel wurde unten rechts noch die Mauritiuskirche reinmontiert.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Fensterblick über Betzinger Dächer hinweg Richtung Ohmenhausen im April 2026
BildeRTanzquelle Werner Früh
BildeRTanzquelle Werner Früh
In diesem Trippelhaus Im Dorf 16 ist das Betzinger Heimatmuseum untergebracht. Das Museum ist in den Monaten von April bis Oktober jeweils sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
BildeRTanzquelle Werner Früh
Vor dem landwirtschaftlichen Gebäude Im Dorf 10 in Betzingen zu Beginn der 1970er Jahre und im Frühjahr 2026
BildeRTanzquelle Werner Früh
In der Leyrenbachstraße befindet sich das Anwesen des Agraringenieurs Karlheinz Koch, der wohl der letzte verbliebene Vollerwerbslandwirt in Betzingen ist. Neben seiner Scheune hat Karlheinz Koch eine Sitzecke eingerichtet, die ich "Erich-Nedele-Gedächtnis-Plätzle" nenne. An dieser Stelle hielt sich fast täglich der ebenfalls in der Leyrenbachstraße wohnende Erich Nedele auf, immer bereit für ein Schwätzchen. Dem Erich verdanke ich eine Fülle von raren Fotos und Informationen aus Betzingen. Er selbst war ein wandelndes Betzinger Lexikon. Sein Credo war der Satz von Einstein: "Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen!" oder in seinen eigenen Worten: "I frog so lang bis i's woiß!"
BildeRTanzquelle Werner Früh
Vom Biergarten der Gaststätte zur Terez ein Blick auf das ehemalige Postgebäude Betzingens. In ihm ist heute eine kleine Kneipe untergebracht und eine Pension, die unter dem Namen "Alte Post" firmiert.
BildeRTanzquelle Werner Früh