Freitag, 20. Juli 2012

Der König von Württemberg kommt nach Betzingen

























Ein tolles Foto. Der königliche Mercedes in der Betzinger Jettenburgerstraße! Das württembergische Königshaus hatte ja schon immer eine besonders enge Beziehung nach Betzingen. Die Königstochter Pauline wurde von einer Betzingerin gesäugt, von Christine Görlach.

Hier gehts zum posting Betzingerin säugte Königskind

BildeRTanzquelle Anita Weinmann

Donnerstag, 19. Juli 2012

Schwätzeckle in der Straßenbahn






















































Ein paar Fotos vom heutigen Schwätzeckle im Beiwagen 40 der Reutlinger Straßenbahn mit Wolf-Rüdiger Gassmann, dem Autor des einzigen Buches über die Reutlinger Straßenbahn. Viel gabs zu erzählen und zu berichten von Erlebnissen rund um die Grüne.




































Mit dabei auch Erika Armbruster vom Waldorf-Häslacher Blog und natürlich Mr. Bildertanz Raimund Vollmer





BildeRTanzquelle Werner Früh

Die Musik kommt


















Der Betzinger Musikverein beim Kinderfest vom Mai 1968 in der Quellenstraße auf Höhe vom Haus Edmund Wolpert. Der linke Fügelmann der Musikanten ist Martin Früh. Wer steuert andere Namen bei?

Bildertanzquelle Werner Früh

Mittwoch, 18. Juli 2012

Klassenfoto 1970er Jahre




















Ein Klassenfoto aus Betzingen, entstanden wohl Mitte der 1970er Jahre. Kennt jemand einen oder eine der SchülerInnen, die sich hier mit ihrem Klassenlehrer Siegfried Luik zum Gruppenbild aufgestellt haben?

Bildertanzquelle Werner Früh

Dienstag, 17. Juli 2012

Blick vom Galgenberg 1930

















Weitgehend unbebaut ist das Gebiet der "Auwies", manche Straßen sind noch gar nicht vorhanden und die heutige Olgastraße ist lediglich ein Feldweg. Gut zu sehen auch die damaligen Gleisanlagen am Betzinger Bahnhof und die Trasse der Gönninger Bahn. Kann jemand Tipps geben, wie die großen Schuppen längs der Bahngleise (sie standen bis in die 1950er Jahre hinein) genutzt wurden?

Bildertanzquelle Werner Früh

Montag, 16. Juli 2012

Ganz Ohr .....

























... ist hier Heinrich Werner im Gespräch mit Hedwig Gold, der "Hof-Hedel". Das Foto entstand bei der ersten Betzinger Trachtenhochzeit 1965.

Bildertanzquelle Walter Grau

Sonntag, 15. Juli 2012

Wo heute der Schlecker steht
















An der Stelle, an der heute der zwischenzeitlich geschlossene Schlecker Supermarkt in der Steinachstraße steht, befand sich früher bis in die 1960er Jahre hinein ein Bauernhaus mit Fachwerkgiebel. Es gehörte Eugen Nestel, der auch Stadtrat in Reutlingen war und in Betzingen neben seiner landwirtschaftlichen Tätigkeit auch das Amt des Genossenschafts-Rechners ausübte.
Am rechten Rand sieht man noch einen Teil der Bäckerei von Wilhelm Schlotterer.

Bildertanzquelle Herbert Fuchs

Samstag, 14. Juli 2012

Ein belgischer Zwangsarbeiter kehrt nach Betzingen zurück
























Zurück in Betzingen 1951. Evrard an der Betzinger Kirche, links BeKa und Textil-Diener, hinten die Bruck und das Haus vom "Vorder-Gottlob"Der Belgier Evrard Celestin war in den Jahren 1944 und 1945 als Zwangsarbeiter bei der Firma Heim, die Tragflächen für die V1 herstellte "beschäftigt". Hier eine Karte, die er aus der Gefangenschaft schrieb. Untergebracht war er während dieser Zeit in einer der 4 oder 5 Baracken auf der Karlshöhe. Evrard Celestin ist heute wahrscheinlich der einzige noch lebende Zeitzeuge aus jener unglückseligen Betzinger Zeit, als man hier Teile für Massenvernichtungswaffen herstellte. Im Jahr 1951 unternahm er eine Reise zusammen mit seiner Frau, um 6 Jahre später wieder den Ort seiner Gefangenschaft zu besuchen. Es gab allerdings das Lager auf der Karlshöhe bereits nicht mehr. Man hat sich wohl sehr beeilt, das Lager verschwinden zu lassen. Evrard berichtet, dass "neue große Häuser" dort gebaut wurden als er 1951 wieder nach Betzingen kam - die Eberhard-Wildermuth-Siedlung.
























Evrards Frau in der Straße Im Dorf, die damals noch gepflastert war.

Über seinen Stiefsohn Marc Simal konnte ich einiges über das Leben im Lager und die Arbeit bei der Fa. Heim erfahren. Die Baracken auf der Karlshöhe waren überfüllt - etwa 80 Menschen in einer Baracke - und sie wurden auch im Winter nicht geheizt, die hygienischen Zustände waren schrecklich. Essen gab es nur unzureichend, der Lagerkommandant Walz führte dort ein sehr hartes Regiment. Er hatte auch in der Firma Heim das Sagen und die Aufsicht über die Arbeiter. Es kam im Lager auch zu Erschießungen - Evrard kann sich an ca. 10 oder 12 Fälle erinnern. Manche starben auch infolge der Kälte und des Hungers oder einfach aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes oder infolge von Krankheiten. Diese Verstorbenen seien unweit des Lagers in einem Massengrab beigesetzt worden. Er ist der Meinung, dass die Betzinger gar nicht wissen, dass es ein solches Grab (wahrscheinlich noch) gibt.

Besonders gut erinnert sich Evrard Celestin an den Betzinger Ochsen und an den Ochsenbrunnen. Dort zog die Kolonne der Zwangsarbeiter täglich vorbei auf ihrem Weg vom Lager zur Firma Heim. Je nach Aufsichtspersonal steckte der Metzger Leibssle den Gefangenen etwas aus seiner Wurstküche zu. Auch zwei jüngere Frauen aus diesem Haus steckten immer wieder den Arbeitern heimlich etwas zu. Man soll doch, falls noch jemand aus der Metzgersfamilie lebt, dies erzählen und seinen Dank übermitteln - auch noch nach fast 70 Jahren. Dies ist Herrn Celestin sehr wichtig.

Frau Celestin am Ochsenbrunnen und vor der Gaststätte und Metzgerei "Zum Ochsen"














































Evrard vor der Betzinger Meisterschule Im WasenDie meisten "Westarbeiter" waren privilegierter als die "Ostarbeiter", die in der Hauptsache aus Polen oder Russland stammten. Sie waren deshalb in der Regel in der Betzinger Meisterschule, in Gasthöfen oder sogar bei Familien untergebracht und nur selten im Lager an der Karlshöhe. Dass E.C. anstatt in der Meisterschule im Lager interniert war, erklärt er sich dadurch, dass er als "politischer Gefangener" galt, weil er bei einer Art belgischer "Resistance" war. Diese wurden grundsätzlich schlechter behandelt.

Evrard Celestin wurde in Betzingen zu den verschiedensten Arbeiten herangezogen. Bei der Fa. Heim zum Tragflächenbau und zu Transportarbeiten vom und zum Betzinger Bahnhof, von wo aus die V1 Tragflächen in die unterirdischen Produktionsanlagen Dora-Mittelbau, eine Außenstelle des KZ Buchenwald, gebracht wurden. Er wurde jedoch auch außerhalb der Fa. Heim eingesetzt z.B. zu Baumfällarbeiten, zu Arbeiten in einem Sägewerk (weiß jemand, wo das gewesen sein könnte? Es sei nicht weit vom Lager entfernt gewesen, etwa eine halbe Stunde zu Fuß) und zu Lösch- und Aufräumungsarbeiten in Reutlingen nach den Bombenangriffen auf die Stadt. Zudem stellte die Firma Wilhelm Heim Evrard Celestin auch zum Bau des Frankonenstollens in Reutlingen mehrfach ab.

Der Lageraufseher Walz sei am 20. April 1945 beim Einmarsch der Franzosen von einem französischen Offizier erschossen worden, berichtet Evrard. In der Tat kamen die Franzosen über die Karlshöhe nach Betzingen. Nach Zeitzeugenberichten hielten sie sich längere Zeit auf der Anhöhe auf, bevor man sich entschloss, nach Betzingen einzumarschieren - wahrscheinlich um erst mal die Lage zu sondieren, ob mit Kampfhandlungen zu rechnen ist etc. Vermutlich ist während dieses Aufenthaltes das Lager entdeckt und Walz erschossen worden. Man findet allerdings in der Literatur zum 20. 4. 1945 über den Einmarsch der Franzosen in Betzingen so weit mir bekannt ist keinen Hinweis darauf.

BildeRTanzquelle Marc Simal

Freitag, 13. Juli 2012

Betzinger Mädchen vom Jahrgang 1952

















Eine stattliche Klasse mit lauter Mädels. Sie gehören alle dem Betzinger Jahrgang 1952 an und das Bild dürfte im Jahr 1966 an der Betzinger Hoffmannschule entstanden sein. Ich bin mal gespannt, ob wir zu diesem Foto die Namen erhalten.

Bildertanzquelle Walter Grau

Ergänzung per mail:
vordere Reihe sitzend v. l. n. re.
Gauger Ruth, Rapp Anneliese, Rühle Monika, Schulze Ingrid, Vogt Anita, Beise Eveline, Basner Brigitte
mittlere Reihe
Albers Erika, Beck Monika, Pathel Ethel, Rauscher Monika, Bohn Wilma, Forster Barbara, Hornung Renate, Rigger Anita, Doster Karin, Walker Renate
hintere Reihe
Schirm Christel, Eib Hildegard, Schramm Monika, Mayer Ute, Schall Renate, Herrmann Isolde, Dreher Erika, Langer Christine, Weiss Ursula, Leibssle Gisela

Donnerstag, 12. Juli 2012

Ein Betzinger Ehepaar 1912 und 1972

























Gottlob und Maria Görlach im Jahr 1912 beim Reutlinger Fotografen Carl Schmalz, der zu dieser Zeit sehr viele Familienportraits erstellte
























Unten das Ehepaar, welches auch das seltene Fest der Eisernen Hochzeit begehen durfte, runde 60 Jahre später. Gottlob Görlach arbeitete als Webmeister beim Gminder.

























In seinen jungen Jahren war der 1886 geborene Gottlob Görlach ein guter Turner


























Bildertanzquelle Joachim Bader

Mittwoch, 11. Juli 2012

Blick vom Hochhaus auf der Karlshöhe
































Ein Blick vom Hochhaus in der Wildermuth-Siedlung um 1989. Das Industriegebiet Mark West liegt noch in seinen schüchternen Anfängen und noch dominieren hier die Grünflächen. Das sollte sich jedoch in wenigen Jahren ändern, wie wir heute wissen.

Bildertanzquelle Herbert Fuchs

Dienstag, 10. Juli 2012

Doktorwagen in Betzinger Scheune




















Einen Dornröschenschlaf in einer Betzinger Scheune hält dieser seltene und wunderschön erhaltene Doktorwagen ab, wohl schon seit vielen Jahren. Bei dem wahrscheinlich in Handarbeit gefertigten Wagen wurden edle Materialien verwendet und an der Heckpartie ist auch noch der Medikamenten Koffer des Doktors vorhanden.

BildeRTanzquelle Werner Früh