Freitag, 16. Oktober 2009

An der Ecke Steinachstraße - Quellenstraße

befand sich früher das Uhrmachergeschäft von Karl Sauer, später war darin jahrelang eine Zweigstelle der LASPA mit dem Zweigstellenleiter Erwin Digel untergebracht. Auch heute noch werden diese Räumlichkeiten gewerblich genutzt, nur unterliegt das zwischenzeitlich einem ständigen Wechsel. Es findet keine nennenswerte Kontinuität mehr statt, am 10. Oktober 2009 hat dort eine Fahrschule mit dem schönen Namen Driver's Point aufgemacht.

Etwa an der gleichen Stelle aufgenommen im Jahr 2008 von W.R. Gassmann

Und jetzt noch ein aktuelles vom Oktober 2009



Betzinger Portfolio Fotos Archiv Werner

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Museumszug der Straßenbahn am Gaswerk 1975


Mal ne seltene rückwärtige Ansicht des Museumszugs der Reutlinger Straßenbahn. Diesmal steht der sonst stiefmütterlich behandelte Beiwagen 2 im Vordergrund und nicht der TW 27. Das Foto entstand 1975, also ein Jahr nach der Einstellung des Straßenbahnverkehrs in Reutlingen. Der Zug steht noch an der gleichen Stelle auf dem Gelände der Fair-Energie, ist inzwischen aber überdacht worden, um die raren Stücke besser gegen Witterungseinflüsse schützen zu können. Ganz rechts ist noch der "Lange Emil", Kamin von der Fa. Gminder zu sehen.

Betzinger Portfolio Foto W.R. Gassmann

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Rektor Gottlieb Hauser


Gottlieb Hauser, der bereits dem Kollegium angehörte, als das Schulhaus 1906 gebaut wurde übernahm Mitte der 1920er Jahre die Leitung der Schule in Betzingen.

Neben seinen Aufgaben als Schulleiter widmete sich Rektor Hauser, der in einer Dienstwohnung in der Eisenbahnschule wohnte, intensiv seinem Hobby, der Imkerei. Er besaß einen Bienenstand im Garten hinter der Eisenbahnschule und erzeugte dort Honig, den er mitunter auch zum Verkauf anbot. Rektor Hauser, hatte auch eine wichtige Funktion bei der Betzinger Spar- und Darlehenskasse, bei der er als Rechnungsführer fungierte und auch alle Bestellungen und Aufträge entgegennahm und bearbeitete. Seine Schüler und Schülerinnen waren ihm bei dieser Tätigkeit wichtige Helfer. Wenn an der Betzinger Darlehenskasse Waren angeliefert wurden wie Saatgut, Torfmull, Düngemittel usw. mussten die Schulkinder losziehen und die Besteller davon in Kenntnis setzen, dass ihre gewünschten Waren zur Abholung bereitstehen. Nach Erfüllung dieses Auftrages durften sich die Kinder bei der Ehefrau des Rektors Hauser melden und sie bekamen von ihr zur Belohnung ein „Gsälzbrot“, ein Marmeladebrot.

Möglicherweise rührt es von dieser netten Geste her, dass der Rektor Hauser in Betzingen bei Jung und Alt nur als der „Gsälz-Gottlieb“ bekannt war. Er war im Ort durch seine vielfältigen Aufgaben in verschiedenen Vereinen bei der Bevölkerung angesehen und bei der Schuljugend als Lehrer und Rektor beliebt. Seine Ämter führte er auch noch Jahre nach seiner Pensionierung gewissenhaft weiter, er verstarb 1954 im Alter von 87 Jahren.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Betzinger Musik- und Weinfest 1976

Vom 20. bis 23. August 1976 fand auf dem Kemmler Platz in Betzingen das Musik- und Weinfest statt. Offensichtlich hat das Wetter mitgemacht und wenn man auf die Bilder klickt, um sie zu vergrößern, kann man auch durchaus den einen oder anderen wieder erkennen. Trotz der 33 Jahre, die inzwischen ins Land gegangen sind.


Vor dem Weinstand in Betzinger Tracht: Rudi Weinberger und Erwin Digel

Betzinger Portfolio Fotos Erwin Digel

Montag, 12. Oktober 2009

Personennahverkehr in der Ortsmitte von Betzingen

Diese Bilder von der Ortsmitte und dem dort bestehenden Personennahverkehr stammen aus dem Jahr 2002. Festgehalten hat diese Szenen Wolf-Rüdiger Gassmann.



Betzinger Portfolio Fotos W.R. Gassmann

Sonntag, 11. Oktober 2009

Auch schon wieder 4 Jahre her

seit man den 50. Geburtstag von Georgios Batgidis, Wirt des Valentins in der Heppstraße, feierte.

Trachtenpärchen aus Betzingen

Zwei Fotos aus dem Jahr 1936 mit jeweils einem Betzinger Trachtenpärchen. Beim oberen Bild handelt es sich um Lore Stätter und Gerhard Hauser (Sohn des langjährigen Betzinger Rektors Gottlieb Hauser).
Unten sind Lore Meyer und Manfred Sautter als Trachtenpaar festgehalten worden.

Betzinger Portfolio Fotos Archiv Erwin Digel

Guck mal, hier wohne ich!

Betzinger Schüler und Schülerinnen begutachten ein Diorama aus Gips der Stadt Reutlingen. "Guck mal, hier wohn ich!" scheint Klaus Werner zu sagen, der hier wohl den Ortsteil Betzingen, seine Straße und sein Haus entdeckt hat. Die beiden Fotos stammen aus dem Jahr 1964.


Betzinger Portfolio Fotos Walter Grau

Samstag, 10. Oktober 2009

Quellenstraße 8 und sein Bewohner

Bauernhaus in der Quellenstraße 8. Es wurde von Edmund Wolpert und seiner Frau bewohnt. Der Edmund war wohl einer der letzten Betzinger Landwirte, die noch mit einem Ochsengespann zu sehen waren, denn er legte sich erst relativ spät einen Traktor zu.

Freitag, 9. Oktober 2009

Hochzeiten (2): Mini-Hochzeitszug im Dorf um 1960

Ein kleiner Hochzeitszug bewegt sich duch die Straße Im Dorf vermutlich in Richtung Ochsen für weitere Festlichkeiten. Es könnte sich um eine Goldene Hochzeit handeln. In der Straße Im Dorf gibt es zu dieser Zeit noch das Schuhgeschäft Kemmler, der Friseur Buckem und weiter oben die Shell Tankstelle beim Werner'schen Kaufladen. Das Foto ist vermutlich um 1960 entstanden, leider kann ich zu den abgebildeten Personen nichts sagen.

Nachtrag:
Es handelt sich nicht um eine Goldene Hochzeit, sondern um die "Grüne Hochzeit" von Erwin Ruckwied. Heinrich Ruckwied war dessen Taufpate und vertrat den bereits verstorbenen Vater des Erwin Ruckwied (er hieß Wilhelm Ruckwied) als sog. Hochzeitsvater. Die Frau an der Seite von Heinrich Ruckwied ist die Mutter des Erwin Ruckwied (sie hieß Regina, genannt „Regele“). Die Familie wohnte in der Musmehlstraße, in dem Haus in dem jetzt die Familie Rupp wohnt.

Betzinger Portfolio Foto Klaus Schmid

Ein Hochzeitszug durchs Bildertanzland



Donnerstag, 8. Oktober 2009

Das Rosengässle

Das Rosengässle in den 1980er Jahren

Rosengässle heute


Eingang zum Gässle von der Steinachstraße her


Betzinger Portfolio Fotos Herbert Fuchs und Archiv Werner

Mittwoch, 7. Oktober 2009

BDM Pfingstfahrt 1936

Betzinger BDM Mädchen auf Pfingstfahrt im Jahr 1936. Der Bund Deutscher Mädels (BDM) wurde bereits 1930 gegründet und ein Jahr später in die Hitlerjugend eingegliedert. Die Mitgliederzahl im BDM blieb aber im Vergleich zu der männlichen Hitlerjugend zunächst eher gering. Dies änderte sich 1936 jedoch schlagartig, als per Gesetz verfügt wurde, dass "die gesamte deutsche Jugend in der Hitlerjugend zu erziehen" sei. Damit wurde die Mitgliedschaft im BDM für alle Mädchen verpflichtend und es gab in jedem Ort, so auch in Betzingen, sog. "Mädelschaften".



Betzinger Portfolio Fotos Archiv Werner