Donnerstag, 10. November 2011

Mädchen am Spinnrad

























Betzinger Postkarte aus dem Jahr 1905: Betzinger Mädchen in Tracht am Spinnrad.

Bildertanzquelle Werner Früh

Dienstag, 8. November 2011

Sonderfahrt der Gönninger Bahn 1. Teil

Heute und morgen gibts einen bunten Bilderbogen von einer Sonderfahrt der Gönninger Bahn über Betzingen, Ohmenhausen und Gomaringen in den 1970er Jahren. Herzlichen Dank an Wolf-Rüdiger Gassmann, der damals vor Ort war und der uns diese Fotos überlassen hat.



















Der Sonderzug kurz nach dem Haltepunkt Betzingen an der Julius-Kemmler-Straße





















































Beim Restaurant Lindner Grill gehts Richtung Ohmenhausen




















Vor der Überquerung der DB Trasse Reutlingen-Tübingen


Bildertanzquelle W.R. Gassmann

Zwei Emmas auf Reisen
















In Betzinger Tracht und für damalige Verhältnisse weit weg von Betzingen - nämlich am Bodensee - befinden sich Emma Nestel und Emma Leibssle. Das Foto könnte um 1915 aufgenommen worden sein. Emma Nestel (links) blieb zeitlebens ledig und arbeitete in verantwortungsvoller Position bei der Strickmaschinenfabrik Stoll in Reutlingen. Emma Leibssle heiratete später den Betzinger Unternehmer Wilhelm Bögle und sie ist die Mutter des Betzinger Künstlers Normann Bögle.

Bildertanzquelle Werner Früh

Montag, 7. November 2011

Vom Neubau der Krone






































































Der Neubau des Wohn- und Geschäfthauses an der Stelle der ehemaligen "Krone" und der späteren Metzgerei Frick nimmt Gestalt an. Das Dach ist drauf und Fenster sind drin (Nov. 2011)

Bildertanzquelle Werner Früh & W.R. Gassmann

Sonntag, 6. November 2011

Heimaturlaub


























Aus den frühen 1940er Jahren stammt dieses Foto. Der Vater hat wohl Fronturlaub bekommen, was Frau und Kinder sicher freut. Kann jemand sagen, in welcher Straße in Betzingen das Bild aufgenommen wurde oder erkennt jemand die abgebildete Familie?

Ich erhielt vorhin per Telefon den Hinweis, dass das Foto sehr wahrscheinlich in der Werkmeisterstraße aufgenommen wurde. Das Bild zeigt Ottmar Bauer und seine Frau Gertrud und deren Kinder. Vielen herzlichen Dank! Ich finde es toll, dass Leute in diesen Blog reinschauen, die Personen auf einem 70 Jahre alten Foto erkennen. Und mir zudem noch verraten, dass der kleine Junge heute  in meiner unmittelbaren Nachbarschaft lebt :-)

Die Werkmeisterstraße heute :














Bildertanzquelle Werner Früh

Samstag, 5. November 2011

Projekt Wilhelmstraße mit Betzinger Motiven


Im März 2012 wird die Aktion Bildertanz eine Ausstellung mit großformatigen Fotos aus der Geschichte und Gegenwart Reutlingens und Umgebung in den Schaufenstern rund um die Wilhelmstraße präsentieren. Dazu haben wir in unserem Extrablog "Wilhelmstraße" eine Vorauswahl aus unseren mehr als 80.000 Fotos und Dokumenten vorbereitet. Helfen Sie nun mit Ihrem Click die richtigen Bilder zu finden. (Sehr gut, befriedigend, naja) Ab heute werden wir vor allem Motive aus Betzingen präsentieren. Wenn Ihnen Kommentare zu den Bildern einfallen - herzlich willkommen. Falls Sie bestimmte Fotos aus Werner Frühs Betzinger Portfolio favorisieren, sagen Sie uns dies. Email an: bildertanz@aol.com.
Und hier nun der Link zu den Bildern der WILHELMSTRASSE.

Restgleise der Gönninger Bahn





































am ehemaligen Haltepunkt der Gönninger Bahn in Betzingen befinden sich noch ein paar Überreste der Gleisanlagen, die allmählich überwuchern.

Bildertanzquelle W.R. Gassmann

Freitag, 4. November 2011

Oskar Kalbfells Schulklasse



















Das alte Klassenfoto zeigt den Betzinger Jahrgang 1897, zu dem auch Oskar Kalbfell, der spätere Reutlinger Oberbürgermeister, gehörte. Ihn habe ich mit einem weißen Kreuz markiert. Der ganz rechts stehende Lehrer ist der damalige Rektor Guido Neth. Das Foto ist 1911 hinter dem Backsteingebäude entstanden, welches damals noch ziemlich neu war. Was man sich heute überhaupt nicht vorstellen kann: In dieser Klasse waren mehr als 90 Schülerinnen und Schüler. Der Junge in der ersten Reihe, 4. von links ist Wilhelm Bögle, der Vater des Betzinger Künstlers Normann Bögle.

Bildertanzquelle Werner Früh

Im Jahre 2006 erzählte mir der damals 97-jährige Walter Leibssle - inzwischen verstorben - von Rektor Neth:
Während meiner Schulzeit in der neuen Hoffmannschule hieß der Rektor Guido Neth. Er war sehr gefürchtet bei den Schülern und konnte schreien, dass die Wände wackelten und er teilte auch ständig Hiebe aus, meist mit einem Stock. Rektor Neth, der in der Leyrenbachstraße wohnte, ist aber auch ein guter Sänger gewesen, Stimmlage Tenor. Wenn er mit seiner Klasse ein Lied sang, konnte man das in allen anderen Klassenzimmern im Schulhaus gut hören. Das war ihm wohl wichtig, dass man ihn und seine Klasse singen hörte. Wenn beim Egelhaaf – in der Fabrik neben dem Schulhaus – um 12.00 Uhr die Arbeiter herauskamen, ließ der Rektor Neth die Fenster öffnen und dann musste seine Klasse kurz vor Schulschluss noch einmal ein Lied singen. Dadurch bekamen die Egelhaaf Arbeiter den Gesang noch einmal mit und der Rektor Neth wollte das wahrscheinlich auch so. Ohne am Unterrichtsschluss bei geöffneten Fenstern ein lautes Lied zu singen, kamen die Schüler vom Rektor Neth nicht aus der Schule heraus.

Ich selbst hatte den Rektor Neth nicht als Lehrer, der spätere Reutlinger Oberbürgermeister Oskar Kalbfell, er ist ja ein waschechter Betzinger, ist aber zu ihm in die Klasse gegangen. Neth’s Tochter allerdings – vielleicht war sie in der Lehrerausbildung, auf jeden Fall ein junges Ding – hat ab und zu ausgeholfen in der Schule, hat dort auch Unterricht gehalten und ist auch ein paar mal in unsere Klasse gekommen für ein paar Stunden. Wenn man sie geärgert hat oder wenn ihr etwas nicht passte, hat sie immer gesagt: „Ich sags meinem Vater!“ und da hatte natürlich jeder großen Respekt davor, denn der Rektor Neth war sehr gefürchtet an der Schule. Und natürlich hat sie es auch immer ihrem Vater gesagt, wenn ihr irgend jemand aufgefallen war oder wenn jemand etwas angestellt hatte und dann musste man zu ihm und wurde bestraft.

Donnerstag, 3. November 2011

Katzenfreund



















Sichtliches Wohlgefallen hat auf diesem Foto der junge Klaus Digel aus der Breitenbachstraße am Katzennachwuchs.

Bildertanzquelle Klaus Digel http://digel-bm.de

Mittwoch, 2. November 2011

Zeichnung vom Flöten-Hannes

























Eine alte Aquarell-Zeichnung aus dem Jahr 1907 von Johannes Schlotterbeck ("Flöten-Hannes") zeigt die Situation am Beginn der Mühlstraße. Rechts ist noch die Ecke des "Doctorhauses" zu erkennen, das große Bauernhaus links mit dem Trippel ist Mühlstraße 9 - Haus der Fischer-Emma, wo heute das China Restaurant steht, danach folgt das Burgemeister Haus.

Bildertanzquelle Werner Früh

Dienstag, 1. November 2011

Mühle, Marggraffs Villa und Fabrikle

















Das Ensemble um die Werner'sche Mühle: rechts das sog. Fabrikle von Alfred Mutschelknaus, in der Mitte die Mühle von Georg Werner, links davon die Marggraff'sche Villa in der Mühlstraße. Das Foto stammt aus den 1970er Jahren

Bildertanzquelle Herbert Fuchs