Dienstag, 3. Januar 2012

Wildwuchs auf dem Galgenberg




















Der Galgenberg in Betzingen bot in früheren Jahrzehnten immer einen besonders guten Blick auf Betzingen. Dies ist heute leider nicht mehr der Fall. Zum einen ist dieser Aussichtsplatz gar nicht mehr so einfach zu erreichen, weil das ehemalige "Zickzack-Wegle", welches mal auf die Höhen des Galgenberges führte, nur noch in kümmerlichen und unwegsamen Resten vorhanden ist. Zum anderen behindern Gestrüpp und Wildwuchs den Blick nach unten auf Betzingen. Das Foto oben zeigt den wenig einladenden Ist-Zustand des Aussichtspunktes auf dem Galgenberg, das untere zeigt den Zustand um 1960, als noch nichts den Blick auf Betzingen trüben konnte.



















Abschließend noch ein Foto vom Aussichtspunkt auf dem Galgenberg von 1955:

















Bildertanzquelle Werner Früh

Montag, 2. Januar 2012

Das Burgemeisterhaus im Schnee



















und in Öl gemalt vom Malermeister Walter Rinker, der so manches Betzinger Motiv mit dem Pinsel auf der Leinwand festgehalten hat, z.B. auch hier oder hier

Bildertanzquelle Werner Früh

Samstag, 31. Dezember 2011

Haus vom Briefträger Digel

















Schon seit langem wohnen keine "Digels" mehr in diesem Gebäude, die Bezeichnung "Haus vom Briefträger Digel" ist jedoch zumindest bei den älteren Betzingern durchaus noch geläufig. Das Anwesen befindet sich in der Straße Im Dorf 20 und es handelt sich dabei um einen geradezu klassischen Dreiseithof, eine Hofanlage, die in Süddeutschland eher selten anzutreffen ist. Bei einem Dreiseithof befindet sich ein meist giebelständiges Wohnhaus neben der Hofeinfahrt, die Rückseite des Hofes wird von einer großen Scheune eingenommen, dem Wohnhaus gegenüber kann sich ein Stall oder ein Ausdinghaus oder Ähnliches befinden. Im Fall des Hauses von Briefträger Digel in Betzingen könnte es sich bei diesem dritten Gebäude auch um ein Backhaus handeln.

Das Foto oben zeigt das Haus ca. Mitte der 1960er Jahre, unten im Sommer 2010



















Wichtige Ergänzung per mail:

das Haus von Briefträger Digel ist mein Elternhaus (mein Name ist Doris Kern geb. Digel) und ist jetzt

Eigentum von meiner Schwester Renate Kalnak geb.Digel. Das Haus ist also noch in Familienbesitz.

Ich habe noch selber bis 1977 mit meiner Familie darin gewohnt.

Dazu noch einige Anmerkungen:

1. Der Name meines Vaters des Briefträgers Digel war Wilhelm Digel.

2. Das kleine Häuschen war nach meinem Wissen schon immer Waschhaus und kein Backhaus.

Meine Mutter und meine Großmutter haben in diesem Häuschen noch gewaschen.

Von einer Verwendung aus Backhaus ist bisher nichts bekannt.

3. Wie mir mein Großvater -auch Wilhelm Digel,Maurer u.Landwirt)- erzählte, soll das Haus bereits im

13.Jahrhundert als Teil eines Klosterhofes erbaut worden sein.

4. Das Haus mit der Scheune ist wahrscheinlich nach dem 30-jährigen Krieg neu erbaut worden.

Eine Jahreszahl -1688- mit.Namen Martin Nedele (?) befindet sich heute noch am oberen

Torbalken der rechten Scheune.

5. Das Haus war -wie früher oft üblich- über die Jahrhunderte in verschiedene Partien aufgeteilt und war Anfang

des 20.Jahrhunderts im Besitz von zwei Familien . Mein Großvater hat dann in den 1920-Jahren das

komplette Anwesen vollends erworben.

6. Im Dezember 1967 ist der hintere Teile des Wohnhauses durch einem Brand schwer beschädigt worden.

Fotos von dem zerstörten Teil sind noch ein meinem Besitz.


Bildertanzquelle Werner Früh

Freitag, 30. Dezember 2011

Ein Betzinger Fotomodell



Ein gefragtes männliches Fotomodell um die Jahrhundertwende war der Betzinger David Dalm, der in der Betzinger Tracht eine gute Figur machte und sehr häufig auf alten Postkarten zu sehen ist. Fotografiert wurde er meist von Paul Sinner, der die meisten alten Trachtenfotografien in Betzingen angefertigt hat.


Selbstportrait des Fotografen Paul Sinner





















Bildertanzquelle Werner Früh

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Friseur Klarner und Gebäude Theurer in der Steinachstraße



Die Gebäude Steinachstraße 4 - 8 kurz vor ihrem Abriss im Jahr 1980: rechts Steinachstraße 4, in dem der Friseur Klarner seinen Salon betrieb. Danach folgt Steinachstraße 6 - Haus Theurer - und Steinachstraße 8, ehemals Hoppenkamps&Knapp, heute Supermarkt und Ärztehaus. Am rechten Bildrand sieht man noch die Hausecke des Gebäudes Steinachstraße 5, Haus von Rechtsanwalt Leibbsle, welches im Oktober 1985 abgerissen wurde-. Wer genau hinschaut, erkennt an der Fassade noch einen aufgepinselten Luftschutzpfeil aus Kriegszeiten.



Bildertanzquelle Wolf-Dieter Bauer

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Im "Dörfle"

Ein paar Fotos aus dem Gmindersdorf von 2008, die ich gerne hier im Betzinger Blog reinstelle. Auch auf die Gefahr hin, dass wieder ein Leser ein recht energisches Veto einlegt, weil "das Gmindersdorf NICHT Betzingen ist". Stimmt schon, das "Dörfle" liegt auf der Gemarkung Reutlingen (Die Grenze Reutlingen / Betzingen liegt etwa auf der Höhe der Gaststätte Valentin in der Heppstraße). Allerdings stimmt auch, dass die Gmindersdörfler sich vielfach eher nach Betzingen orientiert haben, weil das einfach näher lag als Reutlingens Stadtmitte.

Mehr über das Gmindersdorf auf meiner privaten website -----> klicken

Zur Fotoshow Gmindersdorf -----> klicken






















































Bildertanzquelle Werner Früh

Dienstag, 27. Dezember 2011

Konfirmation 1959 in Betzingen


















Konfirmiert wurde der Betzinger Jahrgang 1945 von Pfarrer Alfred Kraft, ganz hinten vor dem Portal der Mauritiuskirche stehend. Eine ganz ähnliche Gruppenaufnahme vom gleichen Tag findet sich hier.
Einige wenige Namen sind bereits bekannt, weitere werden gerne entgegen genommen. Mit auf dem Foto ist auch die Frau unseres lieben Blogger Kollegen Botho Walldorf aus Wannweil. Sie könnte sicher etliche Namen beisteuern.

Bildertanzquelle Wolf-Dieter Bauer

Montag, 26. Dezember 2011

Samstag, 24. Dezember 2011

Die Egelhaaf-Tanne

























Wenn in anderen Gemeinden und in der Stadt Reutlingen immer für teures Geld eine mächtige Weihnachtstanne angeschafft und aufwendig mit Hilfe der Feuerwehren aufgestellt wurde, hatten die Betzinger gut lachen: Man schmückte einfach die bei der Fa. Egelhaaf stehende riesige Tanne mit elektrischen Kerzen. Jedes Jahr aufs Neue. Über Jahrzehnte hinweg. Vielen Dank an Herbert Fuchs, der die "Egelhaaf-Tanne" in den 1960er Jahren fotografisch festgehalten hat

Freitag, 23. Dezember 2011

Weihnachtszeit in Betzingen

























Stimmungsvolle Fotos, die an der Betzinger Mauritiuskirche in den 1960er Jahren entstanden sind. Es steht noch das alte Pfarrhaus, welches 1979 abgerissen wurde. Heute steht an dieser Stelle das neue Gemeindezentrum.


















Bildertanzquelle Herbert Fuchs